Mit dem Rad zur Arbeit

Der Aktionszeitraum l├Ąuft seit dem 1. Mai und geht bis zum 31. August. Wer in diesem Zeitraum an 20 Tagen oder mehr mit dem Fahrrad zur Arbeit f├Ąhrt und dies im Online-Aktionskalender eintr├Ągt, sichert sich die Chance auf attraktive Preise. M├Âglicherweise unterst├╝tzt Ihr Arbeitgeber zus├Ątzlich die Aktion
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Deutscher Fahrradpreis f├╝r die Region Hannover

Archivbild

Die Region Hannover hat in der Kategorie Service mit der App Bike Citizens gewonnen. Herzlichen Gl├╝ckwunsch!

Die Region Hannover finanziert seit 2019 die kostenlose Nutzung der App. 5.200 Personen haben bisher 255.000 Fahrten aufgezeichnet. In Garbsen und Seelze d├╝rfen es gerne mehr werden. Die Projektleiterin Sina Wenning k├╝ndigt f├╝r Mitte Mai bis Mitte September ein Bonussystem an.

Die erfassten Daten werden in einer Heatmap dargestellt. Je heller die Linie um so intensiver die Nutzung. Anonymisiert sind die Karte sowie Detaildaten (beispielsweise Wartezeiten an Kreuzungen) eine Information f├╝r die Planung von guten Radwegnetzen in den St├Ądten. Solche Karten entstehen auch bei einer Nutzung der STADTRADELN-App, allerdings nur vom 6. bis 26. Juni 21. Die Verkn├╝pfung beider Apps ist bisher nicht gelungen.

Zus├Ątzliche Informationen: Homepage der Region Hannover

Radeln ohne Tourleiter

Aufgrund der Corona-Pandemie k├Ânnen wir unsere gef├╝hrten Radeltouren weiterhin nicht anbieten.
Die Empfehlungen f├╝r Radeltouren ohne uns haben wir aufgrund der guten Nachfrage in 2020 erweitert: Touren und Radreisen.

24.04.2021

Radunf├Ąlle 2020

Die Polizeidirektion Hannover hat die Zahlen des letzten Kalenderjahres f├╝r die Region einschlie├člich Hannover ver├Âffentlicht.
– Gesamtzahl der Verungl├╝ckten Radfahrenden: 2.217 (2019: 1.782). Im F├╝nf-Jahres-Vergleich plus 30%
– davon Pedelec-Fahrende: 239 (2019: 205). Im F├╝nf-Jahres-Vergleich plus 321%

Durch Corona sind mehr Radfahrende unterwegs, gleichzeitig ist weniger Kfz-Verkehr zu verzeichnen. Eine besorgniserregende Entwicklung. Ein Helm kann helfen, aber nicht immer. Es fehlt an einer sicheren Infrastruktur f├╝r den Radverkehr.

Ausf├╝hrliche Informationen:
Unfallstatistik 2020 Verkehrssicherheitsbeicht (21 Downloads)
Unfallstatistik 2020_Presseinformation (18 Downloads)

Ergebnisse Fahrradklima-Test 2020

Im letzten Jahr haben mehr Menschen als bisher an der Befragung teilgenommen. Der Anteil der Freizeitradler betr├Ągt etwa ein Zehntel. 24% nutzen ein Pedelec. ADFC-Mitglieder stellen einen Anteil von 15%.

Die Ergebnisse der Befragung 2020 sowie der Vorjahre, der St├Ądtevergleich und zu jeder Frage die Prozentanteile der Bewertungen positiv wie negativ in den PDF-Dokumenten als download.
# Fahrradklima-Test 2020_Garbsen (36 Downloads)
# Fahrradklima_Test 2020_Seelze (33 Downloads)
# Umfangreiche zus├Ątzliche Informationen

Die grunds├Ątzlichen Bewertungen verstetigen sich. Seelze war zum zweiten Mal dabei und hat sich leicht verschlechtert. Garbsen hat sich im Vergleich zu 2018 leicht verbessert, aber immer noch schlechter als 2014. Die Entwicklung ist negativ, seit 2014 keine Verbesserung!

Die Teilnehmer*innen radeln zur F├Ârderung der Gesundheit (80%) und aus Umweltschutzaspekten (70 – 85%). Es macht weiterhin Spa├č (70-75%). Dies spiegelt sich in den entsprechenden Fragen.

Schlecht bewertet werden seit Jahren die Ampelschaltungen, die Breite und Oberfl├Ąche von Radwegen sowie die Sicherheit im Mischverkehr.
In der Schule bedeutet Note 4 ausreichend. BREITE der Radwege: Note 4,5. Im Detail wird es noch deutlicher: 56% der Radfahrenden haben die Note 5 oder 6 vergeben, nur 10% gut oder besser.
AMPELN sind nicht fahrradfreundlich. Nur ein „Abfallprodukt“ der Regelungen f├╝r den Kfz-Verkehr? Pr├╝fungen der Anlagen B6/Rote Reihe und B6/Berenbosteler Stra├če sind vom Land seit Jahren zugesagt, passiert ist nichts. Aber auch f├╝r st├Ądtische Ampeln gibt es Verbesserungsbedarf: Radler-Gr├╝n automatisch auch f├╝r die Nebenstra├čen. Alle Ampeln sollten wissen, dass Fu├čg├Ąnger und Radelnde Abbiegeinseln wieder verlassen m├╝ssen. Hierf├╝r gibt es Sensoren und Kontaktschleifen. Ein Gr├╝nvorsprung an Kreuzungen verbessert die Sicherheit.
Das Radeln im MISCHVERKEHR auf der Fahrbahn wird als Sicherheitsrisiko empfunden. Neue Radwege innerhalb der Stadtteile sind schwierig oder teuer, Schutzstreifen fehlen.

Radverkehrsf├Ârderung in Sonntagsreden ├Ąndert nichts auf der Stra├če. 2021 wurden in Garbsen die Mittel f├╝r Instandsetzungen im Vergleich zum Vorjahr auf 100.000 Euro halbiert. In den Haushaltsplan 2021 wurden aus Vorjahren mehr als 700.000 Euro ├╝bernommen. Der Betrag war vorgesehen f├╝r verschiedene Ma├čnahmen, die aber nicht umgesetzt wurden. Geld alleine reicht anscheinend nicht. Kennzahlen wie 1.500m/Jahr haben wir im Plan nicht mehr gefunden. Wie sollen eigentlich die Ziele der Mobilit├Ątskonzeptes 2030 (aus Januar 2018) erreicht werden?

Heimst├Ąttenbr├╝cke – Rampe weiter im Verfahren

Eine Rampe ist weiter das Ziel

Im Dezember 2020 hat sich der Rat f├╝r die Planung einer Rampe und damit gegen einen zweiten Fahrstuhl entschieden. Hierdurch soll dauerhaft eine barrierefreie Verbindung von Seelze nach Seelze-S├╝d geschaffen und der ├ärger um den nicht zuverl├Ąssigen Fahrstuhl beendet werden.

Im Ausschuss f├╝r Bau und Umwelt wurde im M├Ąrz 2021 eine Vorplanung vorgestellt. Mit F├Ârdermitteln sollen die Kosten gestemmt werden. Da auch die steile Treppe nicht mehr den aktuellen Richtlinen entspricht soll auch sie ersetzt werden. Der Plan f├╝r die Rampe weiter ausgearbeitet und anschlie├čend dem Rat zur Entscheidung vorgelegt werden.

Aus unserer Sicht eine gute L├Âsung f├╝r Fu├čg├Ąnger*innen und Radelnde. Mehr Informationen, Details und auch eine Modell auf https://www.seelze.de/wissenswert/aktuell-nuetzlich/alle-meldungen/aktuelles/neue-rampe-an-der-heimstaettenbruecke-soll-dauerhaft-barrierefreien-zugang-gewaehrleisten

Radelnde unterwegs

In Harenberg kurz hinter dem Ortsausgang in Richtung Hannover steht eine flei├čige S├Ąule. Sie z├Ąhlt vorbei radelnde Radfahrer*innen. Ein kleiner R├╝ckblick lohnt sich.

2020 wurden 79.974 Vorbeifahrten registriert. Im Jahresdurchschnitt sind das 219 Radelnde t├Ąglich. Spitzentag war Donnerstag, der 21. Mai mit 600 Radelnden. Januar und Februar 2021 waren 419 mehr Radelnde als im Vergleichszeitraum 2020 unterwegs.

Mehr Fahrradfahren liegt im Trend. Der Ausbau des Vorrangnetzes Alltagsradverkehr durch die Region Hannover tr├Ągt sicher dazu bei.

Radtourenprogramm 2021

Das neue Radtourenprogramm ist da. Die gedruckten Flyer liegen in in den Rath├Ąusern, unserem Infopunkt sowie zahlreichen weiteren Stellen wir f├╝r Sie bereit, sobald Corona es zul├Ąsst. Aufgrund der aktuellen Regelungen sind alle Touren f├╝r M├Ąrz 2021 abgesagt.

Vorab bieten wir den Flyer als download hier:

Radtourenflyer 2021 (236 Downloads)
NEU:
Bei den so gekennzeichten Touren ist eine vorherige Anmeldung erforderlich. Die Teilnehmerzahl ist auf h├Âchstens 15 Personen begrenzt.

Aktuell k├Ânnen Sie unter Beachtung der Corona-Regelungen radeln . Streckenvorschl├Ąge als kleine Karte oder gpx-Track weiterhin bei uns hier.

Mitgliederversammlung 2021

Die f├╝r den 19.02.2021 angek├╝ndigte Mitgliederversammlung des ADFC Region Hannover e.V. wird verschoben, bis es wieder bedenkenlos m├Âglich ist eine Pr├Ąsenzveranstaltung durchzuf├╝hren.

Um wichtige Informationen und Mitgliederw├╝nsche nicht zu vertagen, wird am 19.02.2021 ab 18 Uhr eine digitale Informationsveranstaltung angeboten. Bitte melden Sie sich per Mail region [at] adfc-hannover [dot] de daf├╝r an, den Link zum Zugang zur Informationsveranstaltung senden wir rechtzeitig zu.

Die Mitgliederversammlung der Ortsgruppe Garbsen/Seelze wurde bereits verschoben. Wir wollen uns mit unseren Mitgliedern und G├Ąsten noch in diesem Jahr treffen. Weitere Informationen sobald wieder Planungssicherheit besteht.

Tempo 30 kommt nicht voran

In Niedersachsen l├Ąuft seit Fr├╝hjahr 2020 in wenigen St├Ądten ein Modellversuch 30km/h des Verkehrsministeriums. Auswirkungen auf den Verkehr, die Abgase und die L├Ąrmbelastung sollen untersucht werden. Garbsen ist mit der Havelser Stra├če dabei. Im ersten Jahr ist eine Bestandsaufnahme vorgesehen.

Die Region Hannover hat dar├╝ber hinaus ihre St├Ądte gebeten, sich f├╝r einem eigenen Modellversuch zu bewerben. Ziel: Tempo 30 km/h an ausgesuchten Ortsdurchfahrten von Kreisstra├čen. Auf 30 – 40 Strecken soll ├╝ber drei Jahre getestet werden, wie sich diese Ma├čnahme auf Verkehrssicherheit, Verkehrsfluss und Umwelt auswirkt. Die „Experimentierklausel“ der Stra├čenverkehrsordnung l├Ąsst solche Ma├čnahmen zu, auch wenn keine Schule oder Kindergarten in der N├Ąhe ist.

Garbsen und Seelze haben sich beworben. Wir begr├╝├čen auch diesen Modellversuch. Gerade in den Ortsdurchfahrten in Garbsen und Seelze fehlt es am notwendigen Platz f├╝r Radwege oder gesch├╝tze Radstreifen. Als „Notl├Âsung“ bleibt der Schutzstreifen. Dort wird der notwendigen Sicherheitsabstand von mindestens 1,50m zwischen Au├čenspiegel und Lenkerende von den Kraftfahrzeugf├╝hrenden oft nicht eingehalten. Eine Verringerung auf Tempo 30 w├╝rde die Verkehrssicherheit im Mischverkehr wesentlich erh├Âhen.
Pressemitteilung der Region Hannover e.V.

In der HAZ war zu lesen: Die 100 gemeldeten Stra├če sind dem Verkehrsministerium nun nicht geheuer. Die Region will mit dem Land sprechen und detailliert nachbegr├╝nden.

© ADFC Region Hannover 2021

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