Schutzstreifen f├╝r Radelnde

Ein Schutzstreifen ist der Teil der Fahrbahn, der durch eine unterbrochene Linie und mit Fahrradpiktogrammen gekennzeichnet ist. Er ist f├╝r die Radfahrer bestimmt. Der Schutzstreifen ist kein Radweg, sondern der Teil der Fahrbahn, den Radelnde ohnehin (Rechtsfahrgebot) nutzen w├╝rden.

Das Unfallrisiko f├╝r Radfahrer an Kreuzungen und Einm├╝ndungen ist auf dem Schutzstreifen deutlich geringern als beim „Mitradeln“ auf dem Gehweg.

Der Kfz-Verkehr muss beim ├ťberholen auch von Radelnden auf dem Schutzstreifen einen Sicherheitsabstand von in der Regel 1,50 m einhalten (gemessen ab linker Schulter bzw. Lenkerende). Sollte der Gegenverkehr einen ausreichendem Sicherheitsabstand nicht zulassen muss der Autofahrer hinter den Radelnden bleiben.
Der Kfz-Verkehr soll im Regelfall auf der Fahrbahn au├čerhalb der Schutzstreifen abgewickelt werden. Ihre Nutzung im Ausnahmefall ist jedoch zul├Ąssig, beispielsweise bei einer Begegnung von Kfz mit Beteiligung breiter Fahrzeuge wie Busse oder LKW.

Die Realit├Ąt sieht anders aus. Nach der Befragung Fahrrad-Monitor September 2017 durch des Bundesverkehrsministerium f├╝hlen sich 85% der Radelnden auf der Kfz-Fahrbahn unwohl.

Neue Schutzstreifen l├Âsen oft ├Âffentliche Dikussionen aus, zuletzt in Wunstorf.
mehr in der HAZ

Die ├ťberpr├╝fung der Radverkehrsf├╝hrung innerhalb der geschlossenen Ortschaften Garbsens durch die Region Hannover ist noch nicht abgeschlossen. Der Rat hat sich mit dem Thema im Februar 2017 befasst. Mehr im Auszug aus dem Ratsinformationssystem unter SCHUTZSTREIFEN.

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