Reisevorbereitung

 

  • Streckenauswahl

  • Anreise

  • Unterkunft

  • Zeitplanung

  • Vorbereitungskalender

 

 

Streckenauswahl

Flussradweg, Bergtouren oder Landpartie? Fahrradfahren kann jeder nach seinem Geschmack. Bei der Auswahl der Tour oder einzelner Etappen sollte man auf einiges achten, ganz nach dem Motto „Das Auge isst mehr..“.
Je nach Fahrrad und Kondition bzw. Muskulatur die eigenen Möglichkeiten nicht überschätzen, lieber etwas zurückhaltender planen.

Verlängern der Tour oder Etappe ist immer möglich, das gesteckte Ziel aber nicht erreichen oder schaffen sorgt für schlechte Laune oder Problemen bei der Quartierbeschaffung (siehe Unterkunft). Bei einer guten, normalen Fitness ist eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 13 Km/h in bergigem Gelände und 18 km/h in der Ebene als Planungsgrundlage ein guter Anhalt. Die Auswahl der Strecke richtet sich natürlich nach dem eigenem Geschmack, aber jede Geländeform hat seine Vor- und Nachteile.
Flussradwege sind meist landschaftlich sehr schön, aber auf Dauer auch etwas eintönig, je nachdem, wie die Streckenführung aussieht (geführt nach Karte, Ausschilderung oder selbst geplant). Vorteil der Flussradwege ist die steigungsfreie Führung, in den Bergen (Leine, Fulde, Inn, Isar etc.) sollte aber an der Quelle gestartet werden, den die liegt am höchsten, was aber nicht heißt, das die Etappe dann steigungsfrei ist. Etappenlängen zwischen 70 und 120 km sind für einen trainierten Tourenradler als Planungsgrundlage anzusehen (siehe auch „Zeitplanung“)
Bergradwege (Bodensee-Königssee, Schwarzwald, Europa R1 u.ä.) sind landschaftlich sehr reizvoll und nicht ganz so schlimm wie meist vermutet wird, denn es geht nicht nur bergauf sondern vielfach auch bergab. Dafür sind hier die Steigungen meist stärker und in größerer Anzahl und die Abfahrten zu schnell vorbei, bevor es wieder bergauf geht. Dafür wird man oben angekommen immer mit einem sehr schönen Blick in die Landschaft belohnt und man freut sich über die eigene Leistung. Aber trotzdem die Bergetappen nicht zu lang planen, denn Kraft kostet es allemal. Etappenlängen zwischen 50 und 90 km sind für einen trainierten Tourenradler als Planungsgrundlage anzusehen (siehe auch „Zeitplanung“)
Die Landtouren kennt wohl jeder, weil diese zu Hause in der Freizeit öfters geradelt werden (aus der Sicht eines Norddeutschen). Trotzdem ist diese Geländerform für eine mehrtägige Tour nicht zu unterschätzen.

Ein gesunder Mix aus Land, Berg und Tal sowie Flussradwegen bietet die größte Abwechslung. Wir planen unsere großen Touren meist so, daß wir mit leichten Bergetappen beginnen, um die Muskulatur zu trainieren (z.B. Tauernradweg) um dann mit einem Flußradweg mehr die Kondition anzusprechen (z.B. Innradweg), um danach immer im Wechsel weiter zu radeln, um Muskulatur und Kondition in gleichem Maß zu beanspruchen und dem Auge Abwechslung zu bieten.

In großer Zahl gibt es die sogenannten Bahnradwege in Deutschland (z.B. Vulkan-Radweg). Diese zeichnen sich meist durch sehr gute Wegebeschaffenheit und leichtem Geländeverlauf (maximale Steigung für Bahnen lag bei 3 %) aus.

 

Anreise

Anreise oder Rückreise – wenn man keine Rundtour radelt, ist die erste Frage, die entschieden werden muß.

Die Anreise zum Startort bietet den Vorteil, daß man auf das Zuhause zufährt, was gerade auf den letzten Etappen eine kräftige Motivation ist. Das ist natürlich einseitig aus der Sicht eines Norddeutschen gesehen, weil wir dann erstmal in den Süden anreisen und von großer Höhe im Prinzip bergab Richtung Norden radeln. Aus der Sicht von Süddeutschen sieht das natürlich ganz anders aus.

Anreise/Rückreise mit welchem Verkehrsmittel? Das Verkehrsmittel spielt schon bei der Reiseplanung eine sehr große Rolle. Das Auto kommt eher nicht in Frage, da es ja nicht alleine zurück fahren kann. Also mehr die Bahn. Die Bahn als Verkehrsmittel hat aber große Auswirkungen auf die Reiseplanung, da der Fahrradtransport mit Gepäck in der Bahn zwar nicht unmöglich ist, aber auch nicht immer einfach.

Als erstes benötigt man eine möglichst umsteigefreie Zugverbindung (Europaverbindung oder Kurswagen), denn mehr als einmal umsteigen mit Fahrrad und Gepäck kann schnell die Reisefreude verderben, wenn Probleme auftreten wie Aufzug zu klein bzw. defekt, Umsteigezeit zu knapp, Verspätungen etc.!

 

 

 

Zeitplanung

 

Grundsätzlich bei der Zeitplanung ist entscheidend, was man für sich für Ziele steckt. Will man viel Fahrrad fahren, will man viel besichtigen oder bestimmte Ziele ansteuern? Möchte man mit Land und Leuten viel Kontakt bekommen und/oder die Gegenden kennenlernen/genießen?

Gesamtdauer …
Tagesleistung …
Ruhetage ….
Feiertage ….
Veranstaltungstage ….

 

Vorbereitungskalender

1 – 2 Tage vorher: Reifenluftdruck (Fahrer/innengewicht plus Zuladung)

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