Rund um Schleswig-Holstein

Wir machten uns auf Schleswig-Holstein zu umrunden. Von Garbsen/Hannover einfach querfeldein auf noch bekannten Wegen nach Eldingen, wo wir unbedingt wieder in der Pension Wassermühle übernachten wollten, um auch den ersten Tag nicht zu lang anzugehen (80 Km) und am zweiten Tag nach Heiligenthal (schon wieder ein Hotel Wassermühle) bei Lüneburg. Beide Wassermühlen kannten wir bereits von unserer Radtour Rund um Niedersachsen im letzten Jahr und wir waren wieder begeistert von diesen Bett & Bike-Unterkünften.

Dann ging es auf unerforschten Radwegen nach Sassendorf an der Elbe, weil wir dort unbedingt eine Rast am Melkhus machen wollten. Haben wir gemacht und können dieses Melkhus nur empfehlen. An der Elbe konnte man schon einen hohen Wasserpegel feststellen, wir kamen bei Lauenburg aber noch drüber, um dann den Radweg Alte Salzstraße entlang des Elbe- Lübeck-Kanal zu folgen. Wenn wir hier schon gewusst hätten, das diese an der Ostsee-Seite der letzte gute Radweg sein sollte, hätten wir uns vom Übernachtungshalt in Lankau einen Weg quer durch Schleswig-Holstein gesucht. So machten wir uns am nächsten Tag auf den Weg nach Lübeck, wo die Alte Salzstraße endet und wir auf den Ostseeküstenradweg überwechseln wollten. Hierzu mussten wir uns erst einmal durch Lübeck durchwühlen, da es dort kaum Ausschilderungen für Radfahrer gibt. (Lübeck liegt in unserem internen Deutschland-Ranking, was Radfahrer- Unfreundlichkeit angeht, auf Platz 2 gleich hinter Celle). Irgendwann sind wir dann auf den Hanseaten-Weg gestoßen, dem wir bis zum Shuttle-Bus in Herrenwyk folgen konnten. Dieser kostenlose Bus für Radfahrer und Fußgänger brachte uns dann unter der Trave durch auf die andere Seite, da der Tunnel nur für Autos gebaut wurde. Dann ging es endlich auf einem Regionalradweg nach Travemünde wo wir den Ostseeküsten- Radweg auch sofort gefunden haben, da dieser sehr gut ausgeschildert war. Bisher war uns das Wetter gewogen, zwar immer stark bewölkt, aber angenehme Temperaturen von 17 – 22 Grad. Dank des guten Wetters konnten wir entspannt den Ostseeküstenradweg über Scharbeutz, Neustadt, Grömitz bis nach Dahme radeln, wo wir eine nette Unterkunft im Bett & Bike Meeresrauschen (ehemals Hotel Daheim) fanden. Da wir die Unterkünfte nie im Voraus buchen, um uns nicht unter Zeitdruck zu setzen, sind wir doch jedes mal froh, eine nette Unterkunft zu bekommen. Der Bett & Bike-Führer vom ADFC ist da schon seit einigen Jahren eine sehr gute Hilfestellung.

Wir sind gestartet mit Werkzeug, 4 Ersatzschläuchen, Verbandszeug und weiteren Ersatz- Kleinteilen. Und dies war die erste Tour auf der wir nichts davon gebraucht haben, mal abgesehen vom Maulschlüssel, um den Ledersattel nachzuspannen. Schwalbe sei Dank hatten wir keinen Plattfuß, die vielen Stolpersteine und Schlaglöcher, besonders auf dem Ostseeküstenradweg, konnten wir umfahren.

Soviel Glück genau wie beim Wetter, das haben wir die letzen Jahre noch nicht erlebt. Und verfahren haben wir uns natürlich wie jedes Jahr erst wieder kurz vor zu Hause, weil da kennt man sich ja am besten aus.

Am 5ten Reisetag kam dann das kühle Nass von oben. Es war merklich kühler geworden und regnete in Bindfäden. Trotzdem machten wir uns in Dahme auf den Weg in Richtung Fehmarn. Endlich mal die Küste bei Regenwetter abradeln, mal was anderes, als immer nur Sonnenschein. Mittags in Großenbrode vor Fehmarn angekommen, haben wir den Regen satt und entschließen uns in der Pension Schöning für 2 Nächte zu bleiben, um dann am nächsten Tag, bei hoffentlich besserem Wetter, in aller Ruhe Fehmarn zu erkunden. Nachmittags haben wir daher noch jede Menge Zeit (zwischen den jetzt vereinzelten Regenschauern) das Festland um Großenbrode zu Fuß zu erkunden und ausgiebig Kaffee und Kuchen auszuprobieren.

Die als K&K-Pause in die Geschichte eingehenden Tourenpausen, hatten damals im ersten Jahr unserer Deutschlandtouren für Verstimmung gesorgt. Ich brauche während der Tagesetappen nur alle 2 Stunden meinen Kaffee und Teilchen, dann ist die Welt für mich in Ordnung. Mein Sonnenschein wollte doch allen Ernstes was richtiges zu Essen, so Schnitzel und so. Konnte ich anfangs gar nicht verstehen. Inzwischen haben wir die Übereinkunft, tagsüber K&K (wobei mein Sonnenschein meist belegte Brötchen isst) und abends wird dann in aller Ruhe schön gegessen.

Am Abend sind wir in einer Regenpause dann noch mal zur Fehmarnsund-Brücke geradelt, um schon mal zu schauen, wo wir am nächsten Tag lang kommen. Der Zugang zur Brücke für Radfahrer führt auf verschlungenen Wegen zu einer Drahttür in der Bundesstraßen-Absperrung, und das auf der linken Fahrbahnseite. Den Zugang muss man erstmal finden.
Am nächsten Morgen war das Wetter etwas trockener, aber stark windig. Wir machten uns trotzdem auf den Weg, auch wenn wir dann über die lange Fehmarnsund-Brücke schieben mussten, um nicht vom Rad gefegt zu werden. Drüben angekommen haben wir uns für rechts rum radeln entschieden, da die Wolkendecke dort besser aussah, als links. Welch Trugschluss! Kurz nach der Entscheidung für rechts rum, fing es auch schon an zu nieseln und wurde bis Puttgarden immer schlimmer. Zudem fegte auch auf Fehmarn der Wind ziemlich stark, da hatten wir an einigen Passagen des Radweges, die direkt am Strand lagen, schon Bedenken, ob das Wasser jetzt auch noch von unten an uns rankommt. In Puttgarden trafen wir die Wetter- Entscheidung, Fehmarn nicht ganz zu umrunden und sind geradeaus zurück zur Fehmarnsund-Brücke geradelt. Unterwegs in Albertsdorf fanden wir noch ein nettes Hofcafe, wo wir zum aufwärmen einen Kaffee draussen unter dem Sonnenschutz genossen, denn sich mit nassen Klamotten hinsetzten geht gar nicht und erst die Regenklamotten ausziehen und dann wieder in die kalten, nassen Klamotten wieder rein ist noch schlimmer. Dann ging es über die Brücke, diesmal durften wir auch radeln, da der Wind sich gelegt hatte. In der Pension angekommen, schnell die Klamotten in den Trockenraum, damit sie am nächsten Tag für die Weiterfahrt wieder einsatzbereit sind.

Der 7te Reisetag verging wie im Flug. Morgens beim Aufstehen schon strahlender Sonnenschein. Nach einem ausgiebigen Frühstück machten wir uns in Großenbrode auf in Richtung Kiel. Wir folgen weiter dem Ostseeküstenradweg. Nach kurzer Wegstrecke stellen wir fest, das wir neue Bremsbeläge brauchen, der viele nasse Sand auf den letzten Wald- und Feldwegen und die vielen Höhenmeter (insgesamt 5.169 überwundene Höhenmeter auf der Tour) hat unsere Bremsbeläge abgeschmirgelt.

Im schönen Heiligenhafen angekommen, fragen wir gleich nach dem Fahrradhändler und finden ihn dann gleich um die Ecke. Leider hat dieser nicht einen Bremsbelag für unsere HS11 von Magura. Also genießen wir noch etwas das schöne Wetter am Hafen und radeln dann weiter Richtung Oldenburg. Dort bekommen wir beim Fahrradhändler dann auch unsere 8 Bremsbeläge. Nachdem wir diese ausgewechselt haben, gibt es erstmal eine K&K-Pause und dann geht es weiter. Dieser Abschnitt vom Ostseeküstenradweg führt hauptsächlich durchs Land und wird erst wieder bei Hohwacht an die Ostsee ran geführt.

Nach Hohwacht geht es wieder ins Landesinnere, sodass die Etappe immer wieder anderes zu sehen bietet. Das schöne Wetter und der Rückenwind schiebt uns dann an der Strandpromenade ab Stakendorferstrand bis nach Laboe. Von Brasilien und Kalifornien haben wir gar nichts mitbekommen, obwohl wir uns vorgenommen hatten, uns diese Orte anzusehen.

Da uns die Fähre in Laboe zu teuer war, sind wir einfach weiter geradelt nach Kiel rein.
In Kiel schlugen wir unser Nachtlager im einzigen Nicht-Bett&Bike der Tour auf, im Intercity-Hotel Kiel. Unsere bisher schönste Tagesetappe mit 118 km bei Sonnenschein und 24 ° und viel Rückenwind, gerade an der Strandpromenade, die zudem noch kilometerlang gut asphaltiert war. Diese Etappe hatte alles zu bieten. Die Ostsee, Strand, Schiffe, Landschaft, auch mal 2 km Bundesstraßenradweg, große Binnensee, Truppenübungsplatz (Putlos), Naturschutzgebiete und viele Waldgebiete.

An unserem 8ten Reisetag kommen wir etwas später los als sonst, da wir das unverschämt teure Frühstück im Intercity-Hotel Kiel erstmal ausgiebig in Anspruch nehmen mussten. Und dann geht es erstmal die Kieler Förde hoch, wo wir große Pötte gucken mussten.  Dabei konnten wir auch noch ein schönes Segelschiff entdecken. Über Wik kommen wir dann an den Nord-Ostsee-Kanal. Mit einer kleinen Fähre für Radfahrer und Fußgänger setzten wir (kostenlos) über den Kanal über.

Da wir die letzten Tage meist die Ostsee bewundern durften, haben wir entschieden, heute mal entlang des Kanals einen Abstecher in das Landesinnere zu machen. So radeln wir bei Sonnenschein und 24 ° entlang des Nord-Ostsee- Kanals auf der DFS (Deutsche Fährstraße) bis nach Schinkel, wo der Radweg kurz vom Kanal wegführt. Welch Glück für uns, denn in Schinkel entdecken wir am Wegesrand eine Vollwert- Bäckerei. Das lassen wir uns nicht entgehen und legen gleich mal eine K&K- Pause ein. Lecker! Und bei dem Wetter machte das draussen sitzen auch viel mehr Vergnügen, wenn man andere Leute beobachten kann, die geschäftig hin- und her eilen. Nach dem kurzen Abstecher durchs Land kommen wir nach 10 km wieder an den Kanal ran, wo wir dann aber erstmal einige Höhen erklimmen müssen.
Kaum haben wir diese geschafft, ist der Radweg am Kanal gesperrt. Eine Treppe an einem Wasserfall führt vom Kanal weg, die ich erstmal zu Fuß erkunde, bevor wir die Räder da rauf schleppen. Nach der Treppe kommt aber nur noch Feld. Was nun. Da kommt nach uns eine große Radfahrer-Gruppe an, die genauso ratlos schaut. Wir einigen uns, das wir voraus, den gesperrten Radweg weiterfahren (da wir die schnelleren sind), und sollten es dann doch nicht weitergehen und wir umkehren müssen, dann muss die nachfolgende Gruppe nicht den ganzen Weg zweimal zurücklegen.

Wir kamen aber alle durch, da nur wegen einem Bautrupp (2 Mann) gesperrt war, welche Pfähle in die Hangbefestigung einbrachte. So erreichten wir unser erstes Tagesziel, die geteilte Stadt Sehestedt. Hier biegen wir dann ab, um einem Regionalradweg nach Eckernförde zu folgen. Die in der Tourenkarte eingezeichneten Höhenmeter  sehen auf der Karte so leicht aus, haben uns in der Natur aber wieder einiges abverlangt. Und so waren wir froh, dann endlich bergab in Eckernförde einzurollen. Hier kommen wir auch gleich wieder auf den Ostseeküsten- Radweg, aber erstmal machen wir am Strand von Eckernförde eine ausgiebige Mittagspause, da der Blick über den Strand und die Bucht so schön ist. Auch hier werden wir wieder von einigen Passanten/Radfahrern angesprochen, wo wir herkommen und wohin es gehen soll. Unsere Karte im Kartenhalter am Lenker verwechseln viele mit einem iPad.

Frisch gestärkt geht es jetzt nach dem Hafen von Eckernförde wieder ins Landesinnere, vorbei am Hemmelmarker See nach Ludwigsburg. Dort entdecken wir erst auf den zweiten Blick das alte Rittergut Ludwigsburg. Neugierig radeln wir mal durch das Burgtor und entdecken einen Hofladen und ein Hofcafe. Zeit für eine K&K-Pause. Der Kuchen ist so lecker, das ich gleich 2 Stücke nehme. Nach uns kommen immer mehr Radfahrer und lassen sich im Cafe nieder.
Über Waabs und Ostseebad Damp (schrecklich!) radeln wir auf Kappeln zu, wo wir unsere Nachtruhe verbringen wollen. Nach Bestaunen der Klappbrücke und der schönen Stadt, müssen wir am Bett & Bike leider feststellen, das alle Zimmer belegt sind. Also radeln wir dann weiter, um uns am Wegesrand nach einer anderen Unterkunft umzusehen. Bis Schwackendorf kommt aber keine Unterkunft mehr, die uns zusagt, sodass wir direkt zum Bett & Bike in Schwackendorf radeln. Welch ein Glück! Wir bekommen dort, nachdem wir die Pensionswirtin aus der Badewanne gelockt haben, ein super Appartement, gerade neu renoviert für uns alleine. Kaputt und müde fallen wir nach einer Dusche auch gleich ins Bett und sind aber schon früh morgens wieder ausgeruht und fit. So haben wir das Glück, beim Frühstück auf der Terrasse ein Reh im Garten beobachten zu können, welches unbekümmert dort verweilt.

Bei leichten Nieselregen fahren wir am 9ten Reisetag dann los. Der Nieselregen bleibt uns entlang der Ostsee erhalten, stört aber nicht weiter. Erst an der Geltinger Bucht wird der Regen störend stark, so dass wir in Nordgaardholz erstmal eine K&K-Pause (mit Fischbrötchen) machen. Danach wird das Wetter auf dem Weg nach Glücksburg immer besser. Trotzdem hatten wir bei Habernis unsere liebe Mühe, durch die aufgeweichten Waldwege und riesigen Pfützen durchzukommen und danach müssen wir bei Osterholz dann auch noch starke Steigungen bewältigen. Am Ende der Tour stellen wir dann auch fest, das dieser Tourtag der mit den meisten Höhenmetern war (731 mtr rauf). In Glücksburg sehen wir uns das Wasserschloß noch an und radeln dann weiter nach Flensburg. Dort wird es noch hügeliger, so das wir denken, wir sind schon wieder zu Hause im Deister. Am Anfang von Flensburg mussten wir dann die Räder noch eine steile Treppe rauftragen, da die Alternativstrecke nicht mit Km ausgezeichnet war und wir keine großen Umwege machen wollten. Nach der K&K-Pause, die wir nach der Treppe dringend brauchten, sehen wir uns noch den Hafen mit vielen Segelschiffen an und dann ging es nochmals richtig bergauf nach Krusa (DK).

Damit war der Ostseeküstenradweg abgeradelt und wir folgten jetzt dem Nord-Ostsee- Radweg und der dänischen Route 8 und kamen dann am Abend nach Jardelund, wo wir uns erstmal die schöne Obstwiese ansahen, bevor wir uns im Bett & Bike einquartierten. Zum Essen radelten wir noch mal 5 km nach Medelby. Dort gab es für beide erstmal ein großes Zigeunerschnitzel und ein Weizenbier (alkoholfrei), um den Akku wieder aufzuladen. Auf dem Weg nach Medelby konnten wir in letzter Sekunde einem sehr tiefen Schlagloch ausweichen. Medelby machte den Eindruck, als wäre der ganze Ort nur von der EU bezahlt/gefördert worden (Straßenlaternen, Bushaltestellen, Bänke etc. alle mit EU- Förderschildern).

Nach dieser anstrengenden Etappe, die wirklich alles geboten hat, freuen wir uns auf die flachen Nordsee-Etappen.

Nach einem sehr ausgiebigen Frühstück starten wir in unseren 10ten Reisetag. Wir wollen heute dem GRZ (Grenzradweg) und dem NOR (Nord-Ostsee-Radweg) über Dänemark hinüber zur Nordsee folgen. Über Ladelund bis Westre war es ein leichtes Radeln durch leicht welliges flaches Land. Erst als es dann Richtung Norden nach Dänemark ging, wurde die Radwegeführung etwas eintönig. Keine allzu schönen Landschaften und kaum etwas zu sehen, wenn wir mal von dem ehemaligen Grenzhäuschen absehen. Bis nach Tonder rein war es nicht gerade schön, aber dort angekommen, wurden wir durch eine schöne Innenstadt, herrliche Wasserläufe (künstliche und natürliche) und viele schöne Bauten entschädigt.

Tonder wurde uns von vielen Leuten nahegelegt zu besuchen, gut das wir auf die Leute gehört haben. Ein sehr schönes Möbelhaus gab es zu bewundern, welches die immer gleichen Häuser der deutschen Möbelketten weit in den Schatten stellte. Da Tonder unser nördlichster Punkt auf der Radreise war, mussten wir von hier natürlich auch erstmal alle Verwandten und Bekannten mit einer Postkarte versorgen, damit diese auch wissen, das wir noch radeln. Vor der Touristinfo machten wir dann erstmal unsere übliche K&K- Pause und hatten von hier auch schon einen schönen Blick auf die Alte Apotheke. Dort gab es unzählige Souvenirs und auch die ständige Weihnachtsausstellung zu bestaunen. Ein etwas seltsames Gefühl bei 27 Grad und Sonnenschein.

Von Tonder wollten wir nach Rosenkranz zum NSEE (Nordseeradweg), was aufgrund der etwas konfusen Radwegausschilderung in Dänemark nicht so einfach war, so dass wir froh waren, dann auf nicht nachvollziehbaren Wegen, doch noch dort anzukommen. Der NSEE führt ab der Grenze entgegen seinem Namen dann quer durchs Land bis nach Niebüll, wo wir bereits am frühen Nachmittag bei unserer K&K-Pause entschlossen, für heute aufzuhören, da wir beide nicht gut drauf waren. Beim Studium des Bett&Bike- Verzeichnis fanden wir eine Pension in Süderende,wo wir gerade vorbeigekommen sind. Unser Glück hat uns noch nicht verlassen und wir bekamen auch ein schönes Doppelzimmer. Die Pension Süderende liegt auf einer Warft direkt vor Niebüll an der Eisenbahnstrecke nach Sylt. Dort erledigten wir erstmal eine kleine Wäsche der Kleidung und von uns selbst und radelten dann noch einmal nach Niebüll rein, um den dort entdeckten Fahrradhändler aufzusuchen, um mal den Reifendruck zu prüfen. War nicht ganz so leicht, da es bei diesem Fahrradhändler anscheinende keinen gab, der sich so etwas mit Fahrrädern auskannte, war etwas komisch. Danach gab es noch ein leckeres Eis, wo wir im Eis-Cafe dann dachten wir sind bei „Versteckter Kamera“ oder in einer Live- Version von Mario Barth. Zwei Tische weiter saß eine Mutter, die ständig ihrem spielenden Sohn etwas zurief, z.B. Phil-Cedrik komm aus der Telefonzelle raus, Phil-Cedrik – nicht die Polizei anrufen, Phil-Cedrik – nicht die Schachfiguren umschmeissen, Phil-Cedrik – laß die Fahrräder stehen usw.! Man gut, das der zweite Sohn friedlich sein Eis geschlemmt hat.

Nach dem notwendigen Fahrradputz (hihi – mit meiner Rohloff-Schaltung hatte ich relativ wenig zu putzen, dafür durfte ich meinem Sonnenschein beim putzen der Kettenschaltung zusehen) gab es dann ein kleines Abendbrot. Den sonnigen Tag haben wir dann mit einem Flens im Garten vor der Pension ausklingen lassen.

Das Frühstück am nächsten Morgen war göttlich. Neben allerhand Sorten Obst gab es viele verschiedene selbstgemachte Marmeladen, Wurst, Käse, Quark und vieles mehr. Man merkte, das die Pensionswirtin schon seit Anbeginn der Bett&Bike-Hotels dabei ist und genau weiß, was ein Radfaher braucht. So gestärkt machten wir uns wieder auf die Reise, um den NSEE weiter zu folgen und auch mal an die Nordsee zu kommen.

Und endlich, am 11ten Reisetag kamen wir an die Nordsee, mein Sonnenschein konnte es kaum noch erwarten, da sie bereits an der Ostsee nicht ins Wasser kam.
Kurz vor Dagebüll sahen wir die See bzw. das Watt das erste Mal. Es war natürlich gerade Niedrigwasser/Ebbe. Wie wir geplant hatten, schob uns der ständige Rückenwind die Deiche entlang, mal auf dem Deich, mal vor dem Deich und manchmal auch hinter dem Deich, aber immer mit Rückenwind. Nur die geschätzten 580 Schafgatter bremsten unser Vorwärtskommen.
Nach einem der vielen Schafgatter bogen wir vom NSEE ab nach Ockholm um mal einen Kaffee zu genießen.

In Ockholm fanden wir den Küsten-Koopmann, der uns mit allem versorgen konnte. Neben Kaffee und Kuchen bzw. Brötchen auch eine schöne neue Winterstrickmütze (Aufdruck MOIN MOIN) und einen Echt Ockholmer Rasenmäher für die Daheimgebliebenen. Vom Küsten-Koopmann bekamen wir auch einen sehr guten Tip, was die Weiterfahrt angeht. Obwohl wir zur Freude meines Sonnenscheins die Nordsee gerade gefunden hatten, folgten wir ab Ockholm einen gerade erst eröffneten, neu angelegten Radweg (da haben die Reifen nur so geschnurrt) durch den Sönke-Nissen-Koog bis nach Cecilienkoog. Der Geschichte des Küsten-Koopmann nach ist die gesamte Landschaft vor einigen Jahrzehnten von einem reichen Schweden aus SüdWestafrika vor der Pleite gerettet worden, unter der Bedingung, das alle Häuser dort nur grüne Dächer haben sollten und alle Ortschaften nach den Bahnstationen in SüdWest-Afrika benannt werden.

Wir haben das überprüft und es stimmte, nicht nur die älteren Häuser und Höfe hatten grüne Dächer, sondern auch alle Neubauten.
Über einen Regionalradweg kommen wir wieder auf den NSEE zurück und radeln diesen, wieder mit unzähligen Schafgattern, die uns immer wieder ausbremsen, in Richtung Husum über die Halbinsel Nordstrand mit witzigen Orten wie Süden und Westen. Durch die Inselumrundung müssen wir das erste Mal mit Gegenwind radeln, um von Nordstrand wieder runter zu kommen. In Husum gab es nach der Anstrengung erstmal anständig was zu essen. Auf dem schönen Marktplatz von Husum machten wir es uns in der Sonne bequem und überlegten uns dabei, wieweit wir heute noch radeln möchten. Bad Sankt Peter-Ording wurde als Nahziel auserkoren.

Von Husum verlief der NSEE wieder hauptsächlich durchs Landesinnere und wurde anfangs aus Husum raus an wirklich stark befahrenen Straßen langgeführt, das war nicht so schön und angenehm, zumal durch ein Industriegebiet auch sehr viele LKW unterwegs waren. Ab Simonsberg machte das Radeln dann wieder Freude, auch wenn die Sonne uns öfters zum trinken anhalten ließ. Abseits von den Straßen radelten wir dann bis nach Garding, wo wir von einem Hotel, welches belegt war, den Tipp mit der Schlopstuv bekamen. Unser Anruf ergab eine freie Schlafstelle und 2 Minuten später waren wir schon da. Das Bett&Bike Schlopstuv (Schlafstube) bestand aus lauter einzelnen Holzhütten bzw. Bauwagen, die gemütlich eingerichtet waren. Da wir an diesem Freitag, die einzigen Gäste waren (ab Samstag waren sie dann ausgebucht) konnten wir uns unsere Hütte aussuchen. Wir haben natürlich die Hütte GARDING genommen. Ganz lieb herumgeführt und betreut von Anke, die dafür sorgte, das wir uns gleich wohl gefühlt haben.

Ein Bauwagen war als gemütliches Fernsehzimmer eingerichtet, wo wir noch kurz die Wetteraussichten ansahen, bevor wir dem Tipp von Anke nachgingen und in der Stadt/ Dorf-mitte bei einem Italiener hervorragend zu Abend essen. In der Schlopstuv gab es leider kein Frühstück, so das wir das erste Mal die Erfahrung machten, erst unsere Sachen zu packen und dann zum Bäcker frühstücken gingen. Das bewahrte uns auch vor einem heftigen Regenschauer, welcher nach unserem Frühstück in leichten Nieselregen überging, der sich dann aber im Laufe des Tages verflüchtigte.

Der NSEE-Radweg führte uns dann nach Sankt Peter-Ording. Für den Bekanntheitsgrad ist dieser Ort ziemlich trostlos. Vielleicht nur was für Strandurlauber. Um überhaupt an das Wasser/Strand zu kommen sollten wir 3,- Euro/Person zahlen, das haben wir uns gespart, da eh Ebbe war. Hinter dem Ort bei Böhl konnte man dann auch kostenlos an den Strand, was wir dann auch genutzt haben, um die vielen Kite-Surfer und Strand-Reiter zu beobachten.Dann geht es auf gut ausgebauten Wegen und viel Rückenwind in Richtung Büsum, vorbei am Eidersperrwerk.

In Büsum gibt es erstmal für beide eine warme Suppe, da der Wind zwar von hinten kommt, aber trotzdem leicht kühl ist. Hinter Büsum führt der NSEE wieder ins Landesinnere und mein Sonnenschein beklagt 3 Tage Nordsee bei Ebbe, wo sie nicht einmal ins Wasser konnte. Im hübschen Sankt Michaelisdonn gibt es zur Belohnung für die lange Tagesetappe einen großen Apfelkuchen mit Sahne. Danach gab es noch überraschenderweise einige starke Steigungen zu erklimmen, bevor wir nach Averlak kommen, um dort das Bett&Bike zu finden. Es liegt in der Hauptstraße 149 und wir kommen natürlich bei der Hausnummer 1 in den Ort. Das muß die längste Hauptstraße in Deutschland sein. Am Ende kommen wir dann doch zum Hof Lüttgens, wo wir eine sehr nette Unterkunft bekommen. Ein gerade erbautes Appartement mit großem Aufenthalts-/ Schlafraum, Toilette, seperates Badezimmer und Garderobenflur. Da könnte man es auch viele Tage aushalten, aber wir wollen ja am nächsten Tag weiter, da wir uns in Henstedt- Ulzburg mit einem ehemaligen Kollegen verabredet hatten.

Gleich am nächsten Morgen merkten wir, das jetzt der Sommer richtig durchkommt. Nach bisher angenehmen Temperaturen zwischen 18 und 22 Grad bei vielfach bewölkten Himmel, war es jetzt schon morgens bei 18 Grad warm und wurde im Laufe des 13. Etappentags noch wärmer bis 26 Grad. Wir radelten zum NOS- Kanal und folgten diesem bis Brunsbüttel. Hier setzten wir wieder mit einer kostenlosen Fähre über, um dem NSEE, hier vereint mit dem Elberadweg, die Elbe entlang zu radeln. Bei sehr starkem Rückenwind (zu erkennen an den verzehrten Gesichtern, der Radfahrer, die uns entgegen kamen) flogen wir förmlich dahin, nur ständig abgebremst durch die obligatorischen Schafgatter. Kurz vor Brokdorf gibt es dann endlich einen Sandstrand, so das mein Sonnenschein bei herrlichem Wetter auch noch mal das Wasser (wenn auch nur Elbewasser) genießen kann. Der Wasserstand ist inzwischen noch ein wenig höher, als bei unserer Erstüberquerung in Lauenburg am Anfang der Tour. Wir verfolgen natürlich die täglichen Hochwasser-Meldungen im Fernsehen, damit wir auch noch rechtzeitig über die Elbe nach Hause kommen können, bevor alles absäuft.

Aber noch ist das Wasser für die Radwege nicht gefährlich. Über drei Sperrwerke (Krückau, Pinnau und Stör) radeln wir nach Glücksburg (eine sehr hübsche Stadt mit modernem Hafen und viel Flair) und machen erstmal K&K-Pause.

Danach geht es noch ein wenig weiter die Elbe entlang bis nach Hohenhorst und dort biegen wir ab ins Landesinnere nach Heist. Da die Feuerwehr in Heist gerade Tag der offenen Tür hatte, haben wir uns dort erstmal mit lecker selbstgebackenem Kuchen und einem Pott Kaffee versorgt. Danach beziehen wir im Bett&Bike Lindenhof unser Quartier. Ein normal gutes Hotel, aber mit unwahrscheinlich

gutem Essen (was man auf dem Lande sehr häufig bekommt). Gut gesättigt vertreten wir uns im Dorf danach noch mal die Beine, um mal eine andere Bewegung zu bekommen, und dann geht es müde ins Bett, das Fußballspiel Deutschland – USA bekommen wir nur noch im Halbschlaf mit.

Am nächsten Tag, unserem 14. Etappentag, radeln wir, nachdem wir uns beim Edeka mit Reiseproviant und viel Wasser versorgt haben, den Ochsradweg bis oberhalb von Langeln. Da wir heute nur 50 km vorhaben bis Henstedt-Ulzburg, bummeln wird durch die Landschaften. Felder und Wiesen, kleine Dörfer und ohne große Steigungen machen das Bummeln zum Genuß. Bereits am Mittag sind wir in Henstedt-Ulzburg angekommen und beziehen erstmal unsere Unterkunft (Hotel Scheelke, sehr zu empfehlen). Nach einer Dusche erkunden wir den Ort, essen zu Mittag und lassen uns danach auf ein Weizenbier im Hotelgarten nieder. Beim kühlen Weizenbier sprechen wir noch unsere Strecke für den morgigen Tag durch. Am frühen Abend besuchen wir unseren ehemaligen Arbeitskollegen (Gruß an Daniel, Susi und Alexandra).

Für unseren 15. Etappentag haben wir uns eine große Strecke vorgenommen. Wir fühlen uns gut an diesem Morgen und gehen unsere Tagesziele (Grasberg bei Bremen und viele Melkhüser) gut gelaunt an. Die ersten 40 km gehen wir in hohem Tempo an, entlang der B4 nach Hamburg-Blankenese, damit wir ab dort ausreichend Zeit für das Alte Land und die zu findenden Melkhüser haben. Aufgrund des noch frischen Morgens geht dies auch sehr gut. An der Elbe angekommen, ist die Temperatur dann aber schon auf 27 ° angestiegen. Mit einer kleinen Fähre setzen wir über die Elbe. Am anderen Ufer, wieder in Niedersachsen, wollten wir erstmal eine K&K-Pause machen, mußten dann aber bis nach York radeln, da es vorher nichts gab (wahrscheinlich war es noch zu früh für die Cafehäuser).

Für das Alte Land haben wir die richtige Zeit aber verpasst, die Kirschblüte war vorbei und die Apfelblüte war noch nicht zu sehen. Daher sahen wir nur lange, lange Reihen von Bäumen.

Hinter York radeln wir über verschiedene Regionalradwege Richtung Süden, um auf den HH-HB-Radweg zu kommen. Als wir diesen in Heeslingen erreichen, finden wir dort unser erstes Melkhus. Ein sehr schönes Gelände am Melkhus läßt uns länger verweilen, auch um die vielen Spezialitäten zu probieren. Der „Löffelkuchen“ hat es uns beiden besonders angetan. Schweren Herzens brechen wir dann doch wieder auf, aber das nächste Melkhus kommt bestimmt.

Auf guten Wegen radeln wir durch Felder und Wälder in welligem Gelände nach Tarmstedt. Gleich am Ortseingang finden wir wieder das Melkhus und gönnen uns nochmal einen frischen Trinkjoghurt (Pina-Kuh-Lada) und spielen mit dem Hofhund Fußball.

Einige Kilometer weiter erreichen wir dann nach 127 Km unser Etappenziel in Grasberg bei Bremen. Dort fallen wir nach einem Abendessen und dem notwendigen Weizen müde ins Bett.
Kurz vor Grasberg begann bereits der sogenannte Jan-Reiners- Radweg, dem wir an unserem 16. Reisetag weiter nach Bremen rein folgen. Jan-Reiners war eine Torfbahn die bis in die fünfziger Jahre den Torf nach Bremen-Findorf (und am Sonntag die Ausflügler) brachte. Nach der Einstellung wurden die Bahngleise zum Fahrradweg umgebaut, so dass man abseits des Verkehrs durch die Wümmewiesen/Hollerland bis nach Bremen reinradeln kann.

In Bremen gehen wir im Rhododendronpark spazieren,gehen shoppen in der City und flanieren an der Schlachte. Mittagessen gibt es an der Mühle am Wall. Danach radeln wir noch durch den Bürgerpark und dann wieder raus nach Grasberg, um uns für unsere letzte Tagesetappe nach Hause morgen noch ein wenig auszuruhen.

Wie in den letzten Jahren auch, zieht es einen nach der langen Tour dann doch mächtig nach Hause, so dass wir uns auch diesmal 120 Km für den letzten Tag vorgenommen haben. Um nicht durch Bremen durchzuradeln und am Weserradweg rauszukommen, den wir schon kennen, umrunden wir Bremen über Fischerhude und Bassen nach Achim, um dann dem Leine-Heide-Radweg und Aller- Radweg zu folgen.

Bis Achim-Baden ging auch alles gut, aber dann holte uns doch noch das Hochwasser ein. Kurz nach der K&K-Pause in Achim kamen wir an eine überflutete Stelle des Radweges. Da standen wir nun, es war ca. 50 mtr überflutet. Zu unserem Glück kam uns eine Radfahrertruppe entgegen, die sich mutig in die Fluten stürzte. Nachdem diese Gruppe problemlos auf unserer Seite angekommen war, wagten wir es dann auch. Bis Verden hatten wir jede Menge Aussichten auf die überfluteten Wiesen und rechneten jederzeit mit einem weiteren Wasser-Hindernis.

In Verden gönnten wir uns noch einen Ausflug in die schöne Innenstadt, natürlich mit K&K- Pause. Wir waren ja gut in der Zeit. Dann ging es den Aller-Radweg über Westen (hatten wir schon mal in S-H) und Rethem, wo wir zur K&K-Pause bayerischen Apfelkuchen (Synonym für trocken) „genießen“, durch herrliche Landschaften und Dörfer. In Ahlden hatte uns dann das wochenlange Glück verlassen. Die Alte Leine hat den Radweg komplett überspült, eine Radfahrer aus Langenhagen stand schon dort und überlegt auch wie es weitergeht.Kurzentschlossen nahmen wir die Landstraße, um einige Kilometer weiter in Büchten wieder auf den Aller-Radweg zu kommen. Von Büchten kamen wir dann aber nur wieder einige Kilometer weit bis Grethem, wo uns die Alte Leine und die Aller wieder einmal den Weg abschnitt. Also wieder zurück auf die Landstraße und über Gilten nach Schwarmstedt.
Ab Schwarmstedt wollen wir dann auf bereits bekannten Regionalradwegen weiter radeln, um den Flüssen weitestgehend aus dem Weg zu radeln, daher machen wir in Schwarmstedt noch eine lange Eis-Pause, da es trotz des späten Nachmittags noch sehr heiß ist (30°). Das Wasserbett zu Hause wartet ja auf uns, wir haben es nicht eilig.
Ohje, wie jedes Jahr, kurz vorm Ziel „Zu Hause“ müssen wir uns natürlich verfahren. In Adolfsglück (wie oft sind wir hier schon am Wochenende geradelt!) verläßt uns unser Glück oder auch die Konzentration, sodaß wir auf einmal im Wald stehen und nicht mehr wissen, wo weiter. Eine freundliche Spaziergängerin, die wir nach dem Weg fragen, schickt uns dann auch noch (wie wir hinterher feststellen) in die falsche Richtung. Mit vielen Kilometern Umweg kommen wir dann wieder auf unsere ausgesuchte Strecke, um uns kurz danach bei Negenborn wieder zu verfahren. Die Konzentration von uns beiden hat nach 130 Km und der Hitze stark abgenommen, was wir bei der Diskussion über den richtigen Weg an unserer Gereiztheit auch feststellten. Hinterher stellten wir fest, das die Region einen neuen Radweg gebaut hat und daher die Ausschilderung geändert wurde, um einen Rundweg zu erschließen. Wir wollten aber geradeaus, nur nach Hause. Also nochmals viele Kilometer Umweg, sodass wir nach dann 150 Km statt der geplanten 120 km abends um halb zehn glücklich zu Hause ankommen.

Jetzt freuen wir uns aufs Bett und am nächsten Tag werden wir den ganzen Tag faul in der Sauna rumliegen, zum erholen.17 schöne Reisetage, 1.600 Km, 8 Bremsklötze und keinen Platten und keinen Unfall. Viel Landschaft aller Art, viel Wasser und einige Eindrücke, welche wir vielleicht mit einem Kurzurlaub in bestimmten Gebieten noch vertiefen werden haben unser Tour zu einem unvergesslichem Erlebnis gemacht.

Weitere Infos bei Interesse unter ronaldbrandt [at] web [dot] de

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