Vorbereitungen

1.1 Streckenauswahl
1.2 Anreise
1.3 Unterkunft
1.4 Zeitplanung
1.5 Vorbereitungskalender

 

  • Streckenauswahl Flussradweg, Bergtouren oder Landtouren, Fahrradfahren kann jeder nach seinem Geschmack. Bei der Auswahl der Tour oder einzelner Etappen sollte man auf einiges achten, ganz nach dem Motto „Das Auge isst mehr..“.
    Je nach Fahrrad und Kondition bzw. Muskulatur die eigenen Möglichkeiten nicht ĂŒberschĂ€tzen, lieber etwas zurĂŒckhaltender planen. VerlĂ€ngern der Tour oder Etappe ist immer möglich, das gesteckte Ziel aber nicht erreichen oder schaffen sorgt fĂŒr schlechte Laune oder Problemen bei der Quartierbeschaffung (siehe Unterkunft). Bei einer guten, normalen Fitness ist eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 15 Km/h in bergigem GelĂ€nde und 18 km/h in der Landschaft als Planungsgrundlage ein guter Anhalt. Die Auswahl der Strecke richtet sich natĂŒrlich nach dem eigenem Geschmack, aber jede GelĂ€ndeform hat seine Vor- und Nachteile.
    Flussradwege sind meist landschaftlich sehr schön, aber auf Dauer auch etwas eintönig, je nachdem, wie die StreckenfĂŒhrung aussieht (gefĂŒhrt nach Karte, Ausschilderung) oder selbst geplant. Vorteil der Flussradwege ist die steigungsfreie FĂŒhrung, in den Bergen (Leine, Fulde, Inn, Isar etc.) sollte aber an der Quelle gestartet werden, den die liegt am höchsten, was aber nicht heißt, das die Etappe dann steigungsfrei ist. EtappenlĂ€ngen zwischen 70 und 110 km sind fĂŒr einen trainierten Tourenradler als Planungsgrundlage anzusehen (siehe auch 1.4)
    Bergradwege (Bodensee-Königssee, Schwarzwald, Europa R1 u.Ă€.) sind landschaftlich meist auch sehr reizvoll und nicht ganz so schlimm wie meist vermutet wird, denn es geht nicht nur bergauf sondern vielfach auch bergab. DafĂŒr sind hier die Steigungen meist stĂ€rker und in grĂ¶ĂŸerer Anzahl und die Abfahrten zu schnell vorbei, bevor es wieder bergauf geht. DafĂŒr wird man oben angekommen immer mit einem sehr schönen Blick in die Landschaft belohnt und man freut sich ĂŒber die eigene Leistung. Aber trotzdem die Bergetappen nicht zu lang planen, denn Kraft kostet es allemal. EtappenlĂ€ngen zwischen 50 und 90 km sind fĂŒr einen trainierten Tourenradler als Planungsgrundlage anzusehen (siehe auch 1.4)
    Die Landtouren kennt wohl jeder, weil diese zu Hause in der Freizeit öfters geradelt werden (aus der Sicht eines Norddeutschen). Ein gesunder Mix aus Land, Berg und Tal sowie Flussradwegen bietet die grĂ¶ĂŸte Abwechslung. Trotzdem ist diese GelĂ€nderform fĂŒr eine mehrtĂ€gige Tour nicht zu unterschĂ€tzen.
    In immer grĂ¶ĂŸer Zahl gibt es die sogenannten Bahnradwege in Deutschland. Diese zeichnen sich meist durch sehr gute Wegebeschaffenheit und leichtem GelĂ€ndeverlauf (maximale Steigung fĂŒr Bahnen lag bei 3 %) aus.
  • Anreise

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