Fahrradland Deutschland auch in Garbsen

 

Deutschland soll Fahrradland werden und zwar nicht 2043, sondern jetzt!

Deshalb hat der ADFC die Kampagne „Fahrradland Deutschland. Jetzt!“ ins Leben gerufen. Wir wollen uns damit für eine echte Verkehrswende einsetzen – für lebenswertere Städte und eine nachhaltige Mobilität für alle. Dazu haben wir acht politische Forderungen aufgestellt.

Nun brauchen wir Sie (auch wenn Sie kein Mitglied sind) als Unterstützer/-in, um der Kampagne ein größeres politisches Gewicht zu verleihen. Das geht ganz einfach:

  1. Auf  www.radlandjetzt.de  und dort auf MACH MIT gehen
  2. Namen eintragen    –   Auf Absenden klicken   –   Fertig!

Nicht nur der Bund und das Land Niedersachsen sind gefordert, auch Rat, Ortsräte und Verwaltung in Garbsen und Seelze! Mit dem Masterplan Mobilität 2030 werden in Garbsen demnächst für den Alltagsradverkehr richtungsweisende Entscheidungen getroffen.

Die Forderungen der Kampangie passen nicht 1:1 auf Garbsen, sind aber sehr zielorientiert:

  • Vorrang für Radfahrer, Fußgänger und ÖPNV!
  • 800 Mio. Euro pro Jahr für Radverkehr! (Die jetzigen Haushaltsansätze sind viel zu niedrig)
  • Tempo 30 in Ortschaften!
  • Qualitätsstandards für Radinfrastruktur!
  • Radschnellwege statt Stadtautobahnen!
  • Kreative Verteilung von Finanzmitteln für Radverkehr an Kommunen!
  • Verkehr und StVO an Vision Zero ausrichten!
  • Eine/n Parlamentarische/n Staatssekretär/in fürs Rad! (In Garbsen wäre dies ein …)

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RADFAHRER sind gleichberechtigt – UNFÄLLE VERMEIDEN

Unfälle mit Autos enden für Radfahrer oft tödlich. Hierfür reicht schon eine unachtsam geöffnete Autotür. Sicherheit durch Abstand!!!

WISO (@ZDFwiso): 17. Juni 2017

# Autofahrer müssen 1,5m zu Radelnden einhalten, auch wenn diese im Schutzstreifen unterwegs sind.
# Radelnde sollten auch Abstand halten: 1m zum Bordstein und 1,5m zu parkenden Fahrzeugen.

Von den Medien stark beachtet wurde ein tödlicher Fahrradunfall in Berlin am 14.06.2017. Die Tür eines Diplomaten-Pkw wurde unaufmerksam geöffnet. Die Zeitung Der Westen berichtet, beschreibt aber auch eine wirksame Gegenmaßnahme. Der „Niederländische Griff“ ist die Empfehlung der Experten. Die Autofahrer kön nenRadfahrer durch das Erlernen (ständiges Üben) von neuen, unbewussten Routinen schützen.  mehr in der Zeitung Der Westen

Radeln ist Klimaschutz

Die Luft in Hannover ist nicht sauber. Alle sind sich einig, Änderungen müssen her. Maßnahmen werden aber nicht beschlossen, Entscheidungen immer wieder verschoben. Ein Bündnis einschl. des ADFC bereitet jetzt eine Klage vor.
Mehr in der HAZ

Radeln in NRW

Warum ein Hinweis auf Mediathek wdr4?
# Die Radverkehrsentwicklung seit 1950 verdeutlicht, warum wir heute immer wieder von einem „Kampf um den zu geringen Verkehrsraum“ hören und lesen.
# In Köln hat der Radverkehrsbeauftragte ein Entwicklungskonzept umzusetzen.
# Die fahrradfreundliche Stadt Münster muss auch sehr viel ändern.
# Vom Statussymbol Auto zum Lifestyle Fahrrad
# Radtourismus am Beispiel Ruhrtalradweg.
# und noch mehr
zur Sendung

 

 

Braucht jeder ein Auto auf dem Dorf?

Auf dem Dorf braucht jede Familie mindestens ein Auto. Oder doch nicht?
Ein alternatives Konzept wurde im ZDF vorgestellt. So geht es auch ohne eigenes Auto. Ein modernes Mobilitätskonzept in Jesberg in Hessen ( ca. 2.500 Einwohner). Eine Kombination aus Carsharing, E-Lastenfahrrad und Pedelec.

Das Video informiert ab Minute 8:37 im Teil Carsharing in Jesberg ( mehr

 

Lastenfahrrad bei der Hamburger Müllabfuhr

Ein Pedelec-Lastenfahrrad bei der Stadtreinigung in Hamburg?
Ja, unterwegs in Parks und Grünanlagen. Ein Projekt gefördert durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur aus Mitteln zur Umsetzung des Nationalen Radverkehrsplanes.
Im Garbsener Stadtpark ist noch ein Fahrzeug mit Verbrennungsmotor unterwegs.
Zum Video auf YouTube hier

Liegeradausfahrt ADFC Hannover im NDR

Am 1. Mai trafen sich Liegeradler und -innen  am Otto-Klüsener-Haus (Uni Hannover) zur traditionellen Liegeradausfahrt. Dabei auch Eigenkonstruktionen, zahlreiche Velomobile und Gäste. Der Start verzögerte sich, denn das Fernsehteam vom NDR hatte noch einige Wünsche. Auf der Tour bis Burdorf haben wir die Kameras mehrfach getroffen. Oliver Denecke vom ADFC Garbsen/Seelze führt uns zielgenau zum Stadtmuseum in Burdorf. Die Ausstellung 200 Jahre Fahrrad hielt für fast alle die eine oder andere Überraschung bereit. Noch einige Kilometer und am Sportlerheim in Katensen gab es Getränke, Speisen vom Grill oder Kuchen.

Zurück per Bundesbahn oder die 40km mit den eigenen Pedalen. Ein gelungener Tag, Danke.
NDR3 berichtete über Helge vom Räderwerk und sein Fahrrad der Zukunft. Zur Mediathek klicken Sie hier
Bilder aud MyHeimat

Schutzstreifen außerorts vor dem aus?

Schutzstreifen innerhalb der Ortschaften sind heute nichts Besonderes mehr. Aber außerorts? Nicht zulässig. In mehreren Bundesländern wurde ein Modellversuch auf ausgesuchten Strecken gestartet und 2014 abgeschlossen. Autofahrer und Radfahrer haben ihn grundsätzlich positiv bewertet: 90 Prozent der Radfahrer und zwei Drittel der Kraftfahrer!

Der ADFC kritisiert, dass der Abschlussbericht des Bundesverkehrsministeriums bisher nicht veröffentlicht wurde. Aktuell prüft das Ministerium einen finanziellen Zuschuss für die Demarkierung.
Radverkehrsförderung sieht anders aus.

Der Artikel zum Nachlesen: Link zur ZEIT

ADFC: Was macht Kopenhagen besser?

Die Sendung auf N3 am 24.04.2017 befasste sich mit der Wirklichkeit auf unseren Straßen. Der Platz auf Straßen und Bürgersteigen ist einfach zu knapp, um es allen Verkehrsteilnehmern recht zu machen. So wie jetzt sollte es aber nicht weiter gehen.

Dabei soll das Fahrrad helfen, zentrale Probleme zu lösen, mit denen deutsche Städte zu kämpfen haben: Stau, Lärm, Luftverschmutzung. Doch dafür sind die Radwege im Norden noch völlig unzureichend: Sie fehlen, sind schmal, verwinkelt, buckelig, … Es fehlt an einer  Infrastruktur,  die das Radeln für alle Typen von Radlern, also auch für noch Autofahrer und auch die künftigen weiterhin Autofahrer, sicher und angenehm gestaltet. Auch die Ziele vieler Stadtplaner werden hinterfragt.

Der Link zur Sendung in der Mediathek: 45 Min_Der Fahrradkrieg_Kampf um die Straßen

Statt der deutschen „Pseudo-Radwege“ wünscht sich Stephanie Krone vom ADFC eine so gute Rad-Infrastruktur wie in Kopenhagen. Warum sieht sie die Stadt als Vorbild?

Der Link zum Interview: ADFC_ Was macht Kopenhagen besser

 

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