Infostand auf dem Campus Maschinenbau

Zur NACHT DES MASCHINENBAUS auf dem Campus Garbsen waren wir mit einem Informationsstand dabei. 18 – 24 Uhr war schon eine ungewöhnliche „Tageszeit“.
„Wann kommt der Radschnellweg“ war die häufigste Frage der Studenten. Viele Besucher aus Garbsen waren erstmalig auf einer solchen Nachtveranstaltung. Sie nutzten die Gelegenheit für eine kurze Testfahrt mit einer Hannah.

40 Jahre ADFC Velo-Family- Fest in Hannover

Eine besondere Veranstaltung zum 40 jährigem Jubiläum des ADFC. Wir haben im Rahmen einer Radtour vorbei geschaut.
Kurzbericht auf Velo City Night
Direkt zum Video hier

Plattenkiste NDR1 – Wir waren dabei

… mit Michael Thürnau

Margret Fiene: Wollen wir uns als Ortsgruppe dort mal vorstellen? Klar! Bewerben – Musikwünsche listen – was wollen wir vermitteln? Am 5. September war es schon so weit. Nur zu dritt, denn mehr passen nicht zusätzlich zum Moderator ins Studio.


Ein freundlicher Empfang durch Frau Stegmann. Frau Meyer führte uns aufmerksam durch das Funkhaus. Privileg einer Kleingruppe. Ein Gebäude unter Denkmalsschutz mit dem historischen Kleinen Sendesaal, Technik aus den Anfängen des NDR (Anfangs noch NWDR), Einblick aus einem Regieraum in ein Rundfunkstudio bei laufender Sendung. Beeindruckend die sekundengenaue Taktung mit laufender Anpassung, beispielsweise der nächsten Verkehrsmeldungen.

Frau Stegmann demonstrierte noch die Erstellung eines Sendebeitrages. Modernste Schnitttechnik löscht jeden Räusper, verkürzt Atempausen. Ihre Empfehlung: Bei unerwünschten Telefonanrufen nur „nein“ sagen, aus fast jedem anderen Wort lässt sich ein „ja“ zusammenschneiden. Und wir wollen live aus Sendung!

Dann durch den Regieraum ins Studio P zu Michael Thürnau (gebürtig aus Seelze-Letter). Michael Thürnau hat uns professionell durch die Sendung geführt, Danke. Während der Musiktitel Zeit für einen Schnack.
Die Sendezeit verging im Flug. Gerne hätten wir noch mehr über uns informiert. Dank an den NORDDEUTSCHEN RUNDFUNK, NDR 1 Niedersachsen!


Ausführlicher Bericht in
City News Garbsen
Videomitschnitt des NORDDEUTSCHEN RUNDFUNKES, NDR 1 Niedersachsen

Aufwertung der Seelze Innenstadt

Die Bürgerbeteiligung zum Projekt „Aufwertung der Seelzer Innenstadt“ war nach dem Auftakt am 21. Mai auch am 23. August gut besucht. Die Stadt will im Dialog auf der Grundlage vielschichtiger Erfahrungen und Anregungen ein Zukunftsmodell entwickeln.
Unser Eindruck nach der ersten Runde: Fußgänger, Radelnde und Autofahrer sowie der Vertreter der Gewerbetreibenden waren sich einig: So kann es nicht bleiben, es ist eng und gefährlich, viele wollen Veränderung.
In der zweiten Runde wurden Umsetzungsideen entwickelt. Jetzt müssen erst mal die Fachleute der Verwaltungen ran.
Bericht in der HAZ Seelze, leider nur kostenpflichtig zugänglich. Aus dem Kreis: „Mehr Platz für Radwege“, „weniger Parkplätze“, „Fahrspur verengen und schlängeln, um den lauten und gefährlichen Durchgangsverkehr einzudämmen“, „Fußgängerzone“, „Parkhaus“, „Gastronomie“, „Grünflächen“, „Brunnen“.
In der dritten Oktoberwoche geht es mit einem Straßenexperiment „Am Kreuzweg“ weiter.

KULTOUR im Regen

Zu jeder vollen Stunde von 12 bis 17 Uhr Ankunft in einem anderen Stadtteil Garbsens, dort jeweils ein halbstündiges Bühnenprogramm. Dazu Kunstausstellungen und unterschiedlichste kulinarische Angebote.
Für den ganzen Tag war Dauerregen angekündigt. Sieben unerschrockene Radlerinen und Radler aus Seelze und Garbsen machten sich dennoch auf den Weg.
Wir haben das Programm genossen, hatten viel Spaß miteinander. Unterwegs haben wir viele Radelnde getroffen, am jeweiligen Ziel nie Parkplatzsorgen. Herr Wieding vom BIOLAND-HOF hatte sogar überdachte Fahrradabstellplätze bereitgestellt.
Krönender Abschluss war der Auftritt von Felice &Cortes Young im Kulturhaus KALLE, ein mehr als würdiger Abschluss des Tages.

Radeltour für NeubürgerInnen

Die Stadt Garbsen und der ADFC haben erstmals in Garbsen eine Radeltour für NeubürgerInnen durchgeführt. Auf der Entdeckungstour abseits der Straßen ging es von 14 bis 18 Uhr in gemütlicher Geschwindigkeit durch einige Stadtteile Garbsens. Unterwegs einige kurze Erklärungen. Ein ausführlichen Stopp zur Stärkung wurde auf Homeyer´s Hof eingelegt.
Bericht auf garbsen.de

bike citizens

Eine App soll der Verwaltung der Region Hannover helfen, den Radverkehr im Regionsgebiet besser zu verstehen und Schwachstellen zu identifizieren. Die Datenlage außerhalb der Stadt Hannover ist dünn. Das Radwegenetz in der Region Hannover soll besser werden, Lücken geschlossen werden. Nicht nur die Regionsplaner, auch die städtischen Planer könnten hiervon profitieren.

Mit der optionalen Übertragung der individuellen (datenschutzkonform anonymisierten!) Verkehrsdaten können Radfahrende also selber dabei helfen, ihre eigenen Wege zu verbessern.

Bericht in der HAZ
Info auf hannover.de und zu den downsloads
Info zur APP

Radeln und Bickbeeren

Die Radeltour zum Bickbeerenhof in Brokeloh wurde zusätzlich zum Jahresprogramm veranstaltet. Eine tolle Tour durch einen wunderschöne Landschaft. Das Essen war lecker, die Stimmung bei den 10 Radelnden super.
Zum Schluss standen fast 106 km auf einem Tacho.

Richtige Radwege gibt es in Seelze nicht,

…, nur zwischen den Stadtteilen. Das war eine häufige erste Reaktion bei den Interviews letzten Herbst. 2018 hat Seelze erstmals am Fahrradklimatest teilgenommen. Im Gesamtergebnis hat die Stadt die „Schulnote“ 4,0″ erhalten.
Zum Fahrradklimatest Seelze Fahrradklimatest 2018 Seelze (97 Downloads)
Die HAZ Seelze berichtet ausführlich, auch mit zahlreichen Bildern und benennt Beispiele.


Das Freizeitradwegenetz ist gut, aber nicht gut ausgeschildert. Die Kritik der teilnehmenden Radler und Radlerinnen betrifft das Alltagsradwegenetz.


# Es gibt in den Orten kaum Radwege, nur viel zu schmale Gehwege, freiwilliges Mitbenutzen erlaubt. Auch benutzungspflichtige gemeinsame Geh- und Radwege sind zu schmal. Meist fehlt innerhalb der Orte Platz. Radwege ohne das blaue Verkehrszeichen Radweg müssen nicht benutzt werden, viele radeln daher legal auf der Fahrbahn. Dort werden sie sich dann bedrängt, 55% vergaben die „Schulnoten“ 5 oder 6.
# Schutzstreifen auf der Fahrbahn (unterbrochene Linie) werden von fast allen Radelnden als gefährlich empfunden. Grund: Viele Autofahrer halten den Sicherheitsabstand von mindestens 1,5 m zwischen Lenkerende und Autospiegel nicht ein. Hier haben 52% die „Schulknoten“ 5 oder 6 vergeben!
# Vorhandene Radwege welchen Typs auch immer entsprechen keinesfalls den Erwartungen: Oberfläche glatt und eben: 60% „Schulnote“ 5 oder 6. Ausreichend breit auch zum Überholen: 64% „Schulnote“ 5 oder 6.
# Seelze ist eine junge Stadt. Radwegbenutzung mit Kinderanhänger: 42% „Schulnote“ 5 oder 6.


## Verbesserungen kosten Geld. Eine bessere Oberflächenqualität am Mittellandkanal sollte bezahlbar sein. Die vorhandenen Anschlussstellen an des Straßennetz sind nur gut für Biker, die ihr Rad tragen können. Der Anschluss an die B441/Seelzer Straße nach Harenberg ist brandgefährlich. Der Fahrstuhl/die Treppe an der Bahnbrücke Kantstraße ist für Eltern mit Kinderwagenanhänger aus Seelze Süd nur als Barriere zu bezeichnen.


### Ein EIGENES, ATTRAKTIVES UND SICHERES RADVERKEHRSNETZ für KINDER, ERWACHSENE und SENIOREN auf FAHRRÄDERN, LASTENRÄDERN oder mit KINDERANHÄNGER und PEDELECS fehlt in Seelze. Es gibt viel zu tun, Potential hat die Stadt.

Erdeeren als Ziel

STADTRADELN. Gerne, wenn der Genuss nicht zu kurz kommt. Die Radeltour zu Frickes Erdbeer-Café am See bei Ihme-Roloven hat allen geschmeckt.

© ADFC Region Hannover 2019

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