Bodensee-Königssee-Rhein-Fulda-Weser-Radweg

Wir sind wieder zurück und sind erstmal mit Wäsche waschen etc. beschäftig, aber hier schon mal die Kurzfassung unserer großen Fahrradtour:
18 Etappentage, 1.415 Kilometer, 7.414 Höhenmeter, einige Regenstunden, viele heiße Sonnenstunden, 16 Unterkünfte, davon 14 Bett&Bike-Hotels, diesmal ohne einen Fehlgriff – alle Unterkünfte sauber und ansprechend, 1 Bachdurchquerung, kein Unfall, kein Platten, kein Fahrradschaden, und schön war sie auch noch, die Fahrradtour vom Königssee zum Bodensee und weiter am Rhein bis Lampertheim (b. Mannheim), Überbrückung von Hessen mit dem Zug von Lampertheim nach Kassel und von dort über den Fulda-Radweg und Weser-Radweg (rechtsseitig mit allen Steigungen) nach Hannover.

Königssee – Bodensee – Rhein – Fulda – Weser

Wir hatten uns überlegt, bevor wir zu alt werden, unsere Radtouren im Süden (sprich bergigen Gelände) fortzuführen. Der Name Bodensee-Königssee-Radweg klang für uns verlockend. Also fingen wir an zu planen. Dabei stellten wir fest, dass die Route andersherum, also vom Königssee zum Bodensee, etwas einfacher ist, weil nicht soviel Höhenmeter zu überwinden sind und wir bei Ankunft am Bodensee dann noch entscheiden können, wo wir weiterradeln wollen. Donau-Radweg oder Rhein-Radweg. Nachdem diese Entscheidung stand mussten wir nur noch rausfinden, wie wir uns und unsere Fahrräder zum Königssee bekommen. Bei den Nachforschungen fanden wir den berühmten „KUKIDENT-EXPRESS“. Eine direkte Zugverbindung von Hannover nach Berchtesgaden, die einige Kurswagen mitführt, welche die „Rentner“ in die Kur nach Oberstdorf bzw. Bad Reichenhall bringt. Wir waren dann aber doch überrascht, das so viele Radfahrer in allen Altersgruppen im Zug mitfuhren. Das „dürftige“ Fahrradabteil war komplett belegt. Die Aufhängevorrichtung war für unsere breiten Reifen und das Gewicht des Stahlrahmens nicht so einfach zu nutzen, aber Radfahrer helfen sich ja untereinander.

1. Tourentag – Bahnfahrt nach Schönau/Berchtesgaden

Also machten wir uns frühmorgens mit dem Rad auf den Weg zum Hauptbahnhof Hannover. Nach einer entspannten fast achtstündigen Bahnfahrt erreichten wir dann spätnachmittags Berchtesgaden und durften uns nochmals auf die Fahrräder schwingen, um nach Schönau zu unserem Bett&Bike-Hotel zu radeln, welches natürlich gleich am ersten Tag oben am Ende eines „netten“ und steilen Anstiegs lag.Und dann fing es auch noch an zu regnen. Besser kann eine Radtour wohl kaum anfangen, oder?
Trotzdem machten wir uns am Abend noch auf den Weg, um zu Fuß die nähere Umgebung zu erkunden und noch zu Abend zu essen.

2.Tourentag – Wandertag Berchtesgaden – Königssee

Am nächsten Morgen war dann zum Glück wieder schönes Wetter, denn wir wollten an unserem zweiten Tourentag vieles erleben, wie eine Schifffahrt auf dem Königssee. Außerdem galt es noch Schönau und Berchtesgaden anzusehen.
Zu Fuß machten wir uns auf den Weg zum Königssee, da mein Sonnenschein natürlich eine schöne Bootsfahrt machen und auch den Watzmann sehen wollte. Angenehm war es, da alle Boote mit leisen E-Motoren betrieben wurden und Anfang Mai der Touristenansturm noch nicht so groß war. Als Nordländer sind wir begeistert von der Bergkulisse, dem großen Wasserfall, dem See und den Sehenswürdigkeiten. Nur der Watzmann, der wollte partout nicht aus den Wolken raus und sich ganz zeigen. Nach einer Mittagsstärkung in Schönau und einem Einkauf für die morgen beginnende Radtour (gleich neben dem Edeka war ein interessanter Fahrradladen, mit tollen Mountain-Bikes aus eigener Fertigung) wanderten wir durch die Hügellandschaft zum Hotel, um den Einkauf (Schwere Wasserflaschen und Bananen) abzustellen und wanderten dann Richtung Berchtesgaden. Nach einem Zwischenstopp in einer netten Bäckerei/Café, mit herrlichem Rundblick,ging es bergauf und bergab nach Berchtesgaden. Nach rund 30 Km Wanderung an diesem Tag, kamen wir (ich mit qualmenden Füssen) am Abend wieder ins Hotel.

3. Tourentag – Schönau – Traunstein

 Am nächsten Morgen stärkten wir uns mit einem ausgiebigen Frühstück, denn heute beginnt unsere Bergradtour. Und sie begann auch gleich richtig stark. Natürlich ging es erstmal bergab zum Königssee, dort sollte der Radweg ja beginnen. Wie bei vielen Radwegen leider auch hier kein Schild, kein Starkpunkt o.ä. Also radeln wir einfach los und finden am Ende von Schönau dann die ersten Schilder. Dies nehmen wir einfach mal als Startpunkt.
Entlang der Königsseer Ache radeln wir gemütlich nach Berchtesgaden, immer leicht bergab. Dort zeigt sich dann das nächste Problem. Wir hatten vorher nicht abgesprochen, ob wir nach Karte oder nach Ausschilderung fahren. Nach der Karte ging es gleich nach dem Bahnhof links ab, leider waren dort keine Schilder mehr und wir mussten uns mit Nase durch das Gelände schlagen und dann gleich vom Rad steigen, um einen immens steilen Fußweg rauf zu schieben. Oben angekommen fanden wir dann auch wieder eine Ausschilderung, der Radweg wurde wahrscheinlich entlang der Autostraße mit längerem, aber leichterem Anstieg geführt. Nach einer ersten Verschnaufpause ging es dann weiter, es ging bergauf und bergab, mit leichten und auch schweren Anstiegen, welche wir aber alle noch schaffen, auch wenn es für uns Nordländer, trotz einiger Vorbereitung, nicht einfach war. Ich musste meinen Elan etwas zügeln, um meinen Sonnenschein nicht zu überfordern und sie evtl. dann gleich das Handtuch, sprich Fahrrad, schmeißt.
Nach einigen Stunden hatten wir aber den Bogen soweit raus, wie wir die Anstiege und das Gefälle angehen müssen, um unsere Kräfte einzuteilen und auch noch genug Luft für das Genießen der Landschaft zu haben. Ersterer Zwischenstopp war dann Bad Reichenhall, wo mein Sonnenschein die Salinen im Kurpark ansehen möchte. Mit Fahrrädern durfte man dort nicht rein, auch nicht schiebend. Dafür gab es einen Fahrradparkplatz, wobei leider das Schild für den Fahrradparkplatz größer war, als dieser selbst. Danach ging es durch sehr abwechslungsreiche Landschaften, die uns immer wieder ein Ah und Oh entlockten. Genauso abwechslungsreich war das Wetter. Nach Sonnenschein bei teils bewölktem Himmel und angenehmen 19 Grad kam immer mal wieder ein Regenschauer vorbei. Aber die schöne Landschaft war überwältigend. Der Radweg führte fast nur übers Land, kaum Autostraßen, dafür viele kleine Ortschaften und jede Menge frischer Luft.
Da ich bei den besonders langen oder steilen Anstiegen meist oben auf der Kuppe auf meinen Sonnenschein gewartet habe (jeder darf in seinem Stil und Tempo die Anstiege bewältigen, aber oben wird gewartet – haben wir abgemacht) konnte ich an einer einsamen Bank oben auf der Hügelkuppe bei Lacken ein Hinweisschild für eine Radlerherberge lesen. Da wir an diesem ersten Tourentag auf dem Rad bereits 60 km mit ständigem auf und ab geradelt sind, entschieden wir es für heute gut sein zu lassen und die Radlerherberge mal anzusehen. In Traunstein – Ettendorf fanden wir dann die Radlerherberge Martina Schmid. Dort bekamen wir ein tolles Zimmer mit Balkon und einem bequemen Boxspringbett. Da wir an diesem Freitag die einzigen Gäste waren, störte es uns auch nicht, das Toilette und Bad am Ende des Flurs war. Nachdem wir das Zimmer in Beschlag genommen hatten, sind wir zum Abendessen noch nach Traunstein „runter geradelt“, was unseren Bremsen bei einem Gefälle von 17 % noch mal einiges abverlangte und wir uns auch fragten, ob wir es nachher auch wieder hoch zu Pension schaffen. Nach einem umfangreichen Stadtrundgang begaben wir uns ins Bräustuberl am Stadtplatz Traunstein, nachdem wir noch das Freischießen der Brauerei- und Schützengilde auf dem Stadtplatz miterleben durften.

4. Tourentag – Traunstein – Au bei Bad Aibling

Nach einer superbequemen Nacht in unserer Radlerherberge (sehr zu empfehlen) und einem hervorragendem Frühstück, konnten wir uns am nächsten Morgen auf die etwas leichtere zweite Etappe machen. Laut Karte sollte es heute mehr bergab als bergauf gehen. Beim losradeln war es noch am stippeln/nieseln (leichter Regen!) aber kurz hinter Traunstein hörte es schon wieder auf und es wurde in der Sonne immer wärmer. Die Wade vom Sonnenschein zwickt heute etwas von der ersten Berg- und Taletappe. Das Mammut-Museum in Siegsdorf hat leider so früh noch nicht geöffnet und lange warten wollten wir auch nicht, also radeln wir weiter, verlieren aufgrund fehlender Ausschilderung kurz die Orientierung, bekommen aber Hilfe von einem freundlichem Jogger. Im nächsten Waldstück bestaunen wir gerade den Adelholzer Mineralwasser-Abfüllbetrieb (das Wasser trinken wir die letzten Tage, da es hier unten kein Gerolsteiner gibt) als es auf einmal steil bergab geht. Kurz danach rollen wir in Bergen ein, wo wir an einer Apotheke erstmal anhalten, damit Sonnenschein sich eine Salbe für die zwickende Wade holen kann. Dann radeln wir durch Feld und Wald und über Stock und Stein weiter bis zur K&K-Pause in Grassau. Die herrlichen Landschaften werden durch das schöne und warme (23 ° Grad) Wetter noch besser. Nach Grassau, wo wir in der Pause unsere Regensachen ausgezogen haben, kommen wir durch Ortschaften wie „Bayern“ und „Klaus“ (hallo Klaus!).
In Bernau dann biegt der BO-KÖ gleich wieder in Richtung Süden ab. Wir wollen uns aber noch den Chiemsee ansehen und machen diesen kleinen Abstecher rauf zum See, um dort am Chiemsee ein längere Rast einzulegen. Nach einigen Bananen und Keksen sowie vielen Fotos machen wir uns dann auf zurück zum Radweg. Dieser führt uns dann über einige Kilometer einer leicht befahrenen Landstraße nach Aschau und dann durch Wald und Flur nach Neubeuern, wo wir dann die INN überqueren. Danach wird der BO-KÖ-Radweg in einem ständigen Zick-Zack-Kurs durch die Landschaften geführt. Kurz nach Bad Feilnbach finden wir mitten im Feld eine große Hinweistafel für Hotels/Pensionen in der Umgebung von Bad Feilnbach/Bad Aibling. Eine dieser Pensionen rufen wir an und fragen nach einem Zimmer und bekommen im Bett+Bike-Gästehaus Huber in Au b. Bad Aibling ein schönes Zimmer mit Balkonterasse. Für den besseren Schlaf war sehr viel Zirbelholz im Zimmer verarbeitet. Unser erstes Weizen trinken wir aber im schönen Garten und schauen dabei dem Gastwirt bei der Gartenarbeit zu (er gräbt gerade ein großes Rosenspalier  ein – war ein Geschenk für seine Frau)

5. Tourentag – Au bei Bad Aibling – Gmund am Tegernsee

Als wir am nächsten Morgen aufwachen, regnet es Bindfäden und wird auch beim Frühstück nicht weniger. Wir ziehen das Frühstück in die Länge um auf eine Wetterbesserung zu warten und die Wettervorhersage zu studieren. Frau Huber vom Bett&Bike-Hotel hat uns diese extra aus dem Internet gezogen.
Da die Wettervorhersage für die nächsten Tage nicht gut aussieht entscheiden wir uns los zu radeln, da wir ja nicht tagelang warten können. Aufgrund der auch niedrigen Temperatur von nur 12 Grad fahren wir den ganzen Tag in der warmen Regenkleidung, auch wenn zwischendurch immer mal wieder die Sonne hervorkommt.
Die Streckenführung ging heute ständig rauf und runter, teils auch ziemlich steil, so dass wir auch häufig absteigen und schieben mussten. Kurz vor Schließung (heute ist Sonntag) sind wir in Fischbachau in einem netten und gut geheiztem Café zu einem zweiten Frühstück eingekehrt, um auch unseren Regensachen eine kurze Verschnaufpause zu gönnen. Gut aufgewärmt machten wir uns wieder auf den Weg zum Schliersee. In Neuhaus am Schliersee mussten wir uns dann in eine Bushaltestelle „retten“, da die Regen-Bindfäden dicker wurden. Erst nach ca. 30 Minuten wagten wir dann die Weiterfahrt entlang des Schliersees, wo der BO-KÖ wunderschön etwas oberhalb der Seelandschaft geführt wurde. Trotz des schlechten Wetters gönnten wir uns immer wieder den schönen Ausblick.
In Schliersee-Hausham haben wir uns aufgrund des schlechten Wetters mal umgesehen nach einer Unterkunft, war aber nichts passendes dabei. Dafür haben wir auf dem Rückweg zum BO-KÖ-Radweg noch ein offenen Kiosk mit Kaffee und Kuchen entdeckt, wo wir erstmal wieder Rast für eine K&K-Pause machten. Da es mal nicht regnete, konnten wir sogar draußen sitzen und prompt gesellte sich ein Radfahrer zu uns, der den BO-KÖ von West nach Ost entlangfuhr, so konnten wir uns gegenseitig über wichtige Passagen mit Hindernissen/Steigungen informieren. Im Bett&Bike-Verzeichnis fanden wir dann eine uns ansprechende Unterkunft in Gmund am Tegernsee. Also machten wir uns auf die letzten 18 Kilometer für heute, die es aber nochmals in sich hatten. Eine sehr steile Abfahrt (wir waren ja vorgewarnt) mit schlechtem Belag  und eine steile Steigung kurz vor Gmund. Dann ging es steil bergab nach Gmund rein und wir konnten gerade noch vor der Hauptstraße abbremsen. Im Gasthof Gasteig bekamen wir dann ein großes Zimmer mit großem Balkon und siehe da, zum Abend zeigte sich wieder die Sonne, sodass wir nach einem vorzüglichem Abendessen noch einen ausgedehnten Spaziergang am Tegernsee und durch Gmund machen konnten. Müde fallen wir danach ins Bett.

 6. Tourentag – Gmund am Tegernsee – Bad Kohlgrub

Nach einem guten Frühstück starten wir heute nicht all zu früh, da der Fahrradhändler gegenüber des Hotels erst um 09 Uhr aufmacht und ich neue Batterien für den Tacho benötige und die Reifenluft dabei auch gleich überprüft werden sollte. Der Fahrradhändler Guggenbichler war wirklich mal nett und kompetent.
Dann ging es los, wir wollten heute ca. 80 Km schaffen. Aber schon nach 2-3 Kilometern gab es einen langgezogenen Anstieg rauf zu einem Golfplatz (am Berg!!), wo wir einige Passagen, auch aufgrund des Kopfsteinpflasters, schieben mussten. Danach ging es dann Gott sei Dank im gemäßigtem auf und ab durch viel Wald nach Bad Tölz, wo wir unsere erste K&K-Pause (draußen!) bei einer Bäckerei / Café machen. Die Stühle und Tische draussen mussten für uns erstmal aufgeschlossen werden, die Einheimischen haben auch nicht mehr mit trockenem, sonnigen Wetter gerechnet.
Eine kurze Stadtbesichtigung mit anschließender Überquerung der Isar führt uns dann wieder raus aus der Stadt. Die nächsten 5 km ist der BO-KÖ an der B472 geführt. Es ist aber wenig Verkehr, nur der starke Gegenwind macht es uns schwer, daher gönnen wir uns ein kurze Verschnaufpause an der Blombergbahn. Dann führt der Radweg durch Bad Heilbrunn, der Ort konnte uns aber nicht begeistern, sodass wir gleich weiter geradelt sind.   Nach einem Blick auf die imposante Benedektinerwand kommen wir nach Benediktbeuern und machten Halt für ein erfrischendes Weizenbier im Kloster-Biergarten, da uns der „Radl-Parkplatz“ sehr gut gefiel. Dann ging es durch ein wunderschönes Naturschutzgebiet zum Kochelsee. In Kochel am See finden wir dann auch einen Edeka, um Bananen und Wasser wieder aufzufüllen. Die Loisach überqueren wir dann zweimal, da diese in Kochel aus dem See rausfließt und bei Schlehdorf einmündet. Auf der Weiterfahrt sehen wir bei Schwaiganger zum ersten Mal die Zugspitze und kommen dann wieder an die Loisach und radeln diese entlang nach Eschenlohe, wo wir durch die neue Streckenführung (nach unserer Karte ging es die B2 entlang nach Eschenlohe) an der Loisach entlang direkt an einer sehenswerten Brücke über die Loisach  an einem Café ankommen. Natürlich machen wir eine K&K-Pause, da wir bei jetzt gutem Wetter auch draußen sitzen können. Während der Pause sehen wir im Bett&Bike-Verzeichnis nach den nächsten erreichbaren Unterkünften. Wir entscheiden uns für das ca. 20 Km entfernte Bad Kohlgrub und reservieren uns telefonisch ein Zimmer.
Frisch gestärkt und das Ende der Tagesetappe vor Augen machen wir uns voller Elan auf den Weg. Je weiter wir uns Bad Kohlgrub nähern, desto mehr geht es bergauf. Als wir dann endlich, nach einigen Schiebepassagen, den Ort erreichen, sind wir erleichtert und orientieren uns an einer Stadt-Infotafel über die Lage unserer Pension Eichengrund. Kurz durch den Ortskern und dann sind wir schon da – denkste! Am Marktplatz links ab – und dann ging’s steil bergauf. O.K. wieder schieben, das war zu steil. An einer Stelle so steil, das ich zuerst raufschieben musste, um dann zurückzulaufen und mein Sonnenschein nebst Fahrrad beim raufschieben zu unterstützen. Die Pension Eichengrund lag am höchsten Punkt des Ortes, aber für den Rundblick hat es sich wirklich gelohnt.
Auch wenn wir hinterher wieder hochlaufen müssen, gehen wir abends noch in den Ort, um etwas zu essen und ein wenig Sightseeing zu machen.

 7. Tourentag – Bad Kohlgrub – Schwangau

 Die Etappe beginnt die ersten Kilometer mit bergabfahren bis zur B23, der wir bis Saulgrub folgen, mal auf der Straße, dann Radweg links, dann Radweg rechts, was ziemlich nervig ist. Am Ende von Saulgrub biegt der BO-KÖ dann endlich ab in die Landschaft, die Ammergäuer Alpen. Wir sind gespannt auf die Etappe, da heute lt. Radkarte eine Flußdurchwatung ansteht und wir einen Abstecher zur Wieskirch machen wollen. Die Ammergäuer Alpen haben es wirklich in sich, aber die Landschaft ist schön. 
Kurz hinter Untermogg bleibe ich zurück um ein Foto zu machen und prompt nimmt mein Sonnenschein den falschen Abzweig. Ich radel nichts ahnend hinterher. Wie wir hinterher festgestellt haben, sind wir auf einen regionalen Radweg abgebogen, der uns in einem großen Bogen auf viel unbefestigten Wald- und Wiesenwegen zur Wieskirch führt. Die letzten Kilometer orientieren wir uns an Wanderwegschildern, um überhaupt noch anzukommen. Aber wir sind angekommen, an der Wieskirch. Die Touristenbusse waren auch schon da und der Regen verfolgt uns auch noch. Nach der Besichtigung radeln wir dann, diesmal bergab, wenn auch langsam wegen der nassen Straße, zurück zum BO-KÖ-Radweg, der uns dann nach Trauchgau führt. Durch das Verfahren, kamen wir auch nicht in den Genuss ein breites Flussbett zu durchwaten. Dafür mussten wir uns mit viel Zeitaufwand über eine abgesperrte Weide mit vielen neugierigen Rindern wagen. Wir sind langsam am Weidezaun rückwärts geschoben und die Rinderherde folgte uns, damit wir dann ganz schnell zum Gatter radeln und uns an die Überquerung der Weide machen konnten. Die dann noch vereinzelt auftauchenden Rinder mussten wir langsam umradeln und schafften es dann auf die andere Seite zum Gatter, wo bereits eine englische Radfahrgruppe stand, die auch nicht genau wussten, was sie jetzt machen sollte.
Wir gaben Ihnen zu verstehen, das sie halt langsam und ruhig durchradeln müssen, um die Tiere nicht zu erschrecken.
Kurz darauf kommen wir nach Buching, wo wir wieder vom Radweg abzweigen, um eine Unterkunft anzusehen. Dieses Bett&Bike-Hotel gefiel uns aber gar nicht, also radelten wir weiter am Bannwaldsee vorbei in Richtung Schwangau/Füssen. Wir hatten uns ja nur eine kurze Etappe vorgenommen, da wir natürlich Schloss Neuschwanstein und Hohenschwangau ansehen wollten.
In Schwangau-Horn bekommen wir dann Hotel Jägerhof ein schönes Zimmer mit Balkon und Wäscheleine. Und es ist nicht mehr weit zu den Schlössern und nach Füssen. Wir satteln ab und radeln ohne Gepäck los, um erstmal K&K-Pause zu machen. Danach geht es dann rauf zum Schloss Neuschwanstein. Die letzten Höhenmeter gehen wir zu Fuß an, da es eindeutig zu steil wird. Das Schloss ist für uns beide eine herbe Enttäuschung. Es sieht aus wie sandgestrahlt, wie im Legoland. Ein Schloss muss doch alt und verwunschen aussehen und nicht nagelneu. Die Touristenmassen, die in großen Gruppen alle 5 Minuten zum Rundgang eingelassen werden, sind nach Nummern sortiert, das gefällt uns alles nicht – nichts wie weg hier. Wir radeln lieber nochmal nach Füssen und sehen uns dort ein wenig um. Das Wetter ist aber nicht so schön, das wir lange rumlaufen. Wir machen uns dann noch einen schönen Fernsehabend auf dem Zimmer und schauen uns die nächste Etappe in der Karte an.

8. Tourentag – Schwangau – Immenstadt

Nach einem tollen Frühstück, mit viel Bio, starten wir in den neuen Tourentag. Wieder in voller Regenausrüstung, da es zwar nur leicht, aber ständig regnet. Nachdem wir Füssen durchquert haben radeln wir entlang des Forggensee parallel zu einer stark befahrenen Bundesstraße. Nach Achmühle können wir diese dann endlich verlassen und radeln dafür in einem ständigen auf und ab  um den Hopfensee. 
Aber auch die nächsten 10 Km führt der Radweg immer entlang von vielbefahren Land- und Kreisstraßen. Erst ab Osterreuten radeln wir dann durch schöne Landschaften bis nach Eisenberg, wo wir uns wegen einem stärkerem Regenguss erstmal unter einen Schoberüberstand unterstellen mussten.
Zwischen Eisenberg und Zell ist der BO-KÖ zwar schön durch Landschaft geführt, aber wir mussten doch einige Male absteigen und schieben, da uns die Kraft ausging, weil die Anstiege kein Ende nahmen. Aber wenigstens war es inzwischen trocken, zumindest von oben. Nach Zell kam dann noch eine richtig steile Passage mit anschließender steilen Abfahrt und noch viele kleine Anstiege und Abfahrten bis nach Nesselwang. In Hertingen kurz vor Nesselwang kommen wir gerade aus dem Wald geradelt, als ein ganz fieser Hagelschauer runterkommt. Wir flüchten uns zuerst unter die Tannen und kurz danach unter eine Plane von Lagerholz. Leider ist es auch sehr kalt (3,5° auf meinem Tacho) und wir fangen durch das rumstehen an zu frieren. Also nutzen wir das erste nachlassen des Schauers, um langsam weiter bergab zu radeln, was aufgrund der glitschigen Asphaltdecke sehr vorsichtig und langsam geschah. In Nesselwang wärmen wir uns erstmal mit einem großen Kaffee auf. 
In Nesselwang muss auch die Wettergrenze gewesen sein, denn danach kam erstmal Sonnenschein. Das tat uns richtig gut, da wir wussten, dass wir noch viel Berg rauf müssen  zum höchsten Punkt der Tour.
Strahlender Sonnenschein empfing uns dann auch in Oy-Mittelberg und wir freuten uns auf die folgenden Abfahrten, es kann ja nur noch runter gehen, nach dem höchsten Punkt. Oben machten wir aber erstmal eine Bananenpause und genossen den Ausblick. Und dann ging es runter, auch ab und zu mal wieder rauf, aber nur kurz und leicht. Entlang des Rottachsee kamen wir dann noch Vorderburg, wo wir einen Gastwirt vom Staubsaugen abhalten, damit wir eine Flädlesuppe und Kaffee bekommen.
Dann ging es in ständigem rauf und runter über Kranzegg und Rettenberg nach Immenstadt. Kurz vor Immenstadt fing es wieder an zu nieseln und da die Berge uns viel Kraft gekostet haben, gehen wir dort in die Touristinfo um ein Zimmer zu finden.
Gleich nebenan im Hotel Drei König (ausnahmsweise mal kein Bett&Bike) ist ein Zimmer für uns frei. Nachdem wir uns frisch gemacht und die Klamotten zum trocknen aufgehängt haben, machen wir uns auf zu einem großen Stadtspaziergang. Abends gibt es dann noch lecker Essen, mit Rhabarberkompott zum Nachtisch, lecker!

 9. Tourentag – Immenstadt – Kressbronn/Tunau

Am Abend nach der Wettervorhersage haben wir noch beschlossen, ganz früh und ganz schnell aus Immenstadt abzuhauen, da doch tatsächlich noch Schnee und kalte Temperaturen angesagt wurden. Am Morgen regnet es auch bei nur 3 Grad über Null. In voller Regenmontur machen wir uns auf den Weg. Wieder wird der Radweg aus der Stadt raus entlang einer viel befahrenen Straße geführt, eh er in Hub abbiegt zum Alpsee. Hier radeln wir immer entlang, mal rechts, mal links der Bahnstrecke. Lästig war nur, das wir in jeder Ortschaft erst den Berg rauf mussten, um am Ortsende wieder runter zu rollen.
Erst bei Oberstaufen wurde es dann wieder heftig mit den Anstiegen. Trotz aller Strapazen war der BO-KÖ aber die ganze weitere Strecke in schöner Landschaft geführt. Kurz nach Eglofs sehen wir auf einmal ein Schild zur Landesgrenze Bayern, wir haben garnicht gemerkt, das wir Bayern kurzzeitig verlassen hatten und durch Baden-Württemberg geradelt sind. Wir wunderten uns noch über die Landesgrenze, als wir links abbiegen mussten und sich vor uns eine echt schlimme Steigung auftat. Der Ort Syrgenstein, nach dem Privatschloß Syrgenstein benannt, wird uns in ewiger Erinnerung bleiben. Die uns entgegenkommenden Radler hatten schon qualmende Bremsgummis und wir konnten gleich absteigen und die nächsten 500 mtr raufschieben. Diese Steigung werden wir nie vergessen. Wir haben noch ein Video, wo mein Sonnenschein oben angekommen, sich auf ihr Fahrrad legt und um Luft ringt.
Nach einer längeren Pause ging es dann fast nur noch bergab in Richtung Lindau am Bodensee. Auch das Wetter wurde immer besser. In Lindau angekommen suchten wir, wie auch am Startpunkt, nach einem offiziellem Schild für den Beginn/Ende des Radwegs. Aber es war nichts zu finden. Da Lindau auch keinen allzu schönen Eindruck auf uns machte, sind wir wieder von der Stadt-Insel runter geradelt und haben die ersten Kilometer  vom Bodensee-Radweg in Angriff genommen. Wir wollten noch nach Friedrichshafen, aber die Beine sind jetzt müde, sodass wir in Wasserburg nochmals in einem schönen Cafe eine K&K-Pause einlegten, jetzt schon draussen im Garten. Kurz nach der Weiterfahrt entdecken wir durch Zufall links des Weges ein Haus mit einem Bett&Bike-Schild. Da uns das Haus auf Anhieb gefällt fragen wir nach einem Zimmer und bekommen auch eins – und was für eins!! So landen wir in Kressbronn-Tunau am Bodensee.
Das Zimmer liegt zwar in der 3. Etage, aber es ist groß, mit Schlafteil und Wohnteil und einem großen Badezimmer in nagelneuem Zustand, mit übergroßer Duschwanne. Wir haben uns richtig wohl gefühlt. Natürlich haben wir noch einen Spaziergang an den Bodensee gemacht und die tolle Aussicht auf die noch schneebedeckten Berge in der Schweiz genossen. Ein sehr gutes Abendessen in einem tollen Ambiente gab es im Hotel auch noch – und das Frühstück am nächsten Morgen – himmlisch.
Wir haben das Bett&Bike „Dorfkrug“ als das schönste dieser Tour nominiert. Es hat wesentlich mehr Zimmer, als es im Bett&Bike-Verzeichnis steht. Auf unsere Nachfrage beim Inhaber, erklärt dieser uns, das er bewußt weniger Zimmer angibt, da sonst sich immer große Gruppen anmelden/reservieren und dann nicht erscheinen.

10. Tourentag, Kreßbronn-Tunau – Sipplingen

Nach unserem himmlischen Frühstück in einem ganz tollem Ambiente machen wir uns wieder auf den Weg. Heute ist nur eine kurze Etappe vorgesehen, da wir nach den Strapazen des BO-KÖ-Radweges einen Sauna-Aufenthalt in der Bodenseetherme Überlingen geplant haben, um die Muskulatur ein wenig zu entspannen.
Bei leicht bewölktem Himmel radeln wir einen fast ebenen Bodensee-Radweg lang. Es sind schon viele Weinberg und Apfel- und Kirschbaum-Plantagen zu sehen. Kurz nach dem Start sehen wir in Langenargen eine außergewöhnliche Spannseil-Brücke.
Ein Teilstück des BSEE-Radweges zwischen Friedrichshafen und Fischbach wird leider wieder an einer stark befahrenen Bundesstraße geführt. In Fischbach geht mir der Lärm so was von auf den …, dass ich kurzentschlossen rechts abbiege, um von der Bundesstraße weg zukommen. Mein Sonnenschein war ganz überrascht. Zum Glück fanden wir gleich einen Bäcker, wo wir erstmal eine K&K-Pause einlegen.
Weiter geht es kurz danach ohne die Bundesstraße, so dass wir den Ausblick auf den Bodensee auch wieder genießen können. In Meersburg führte der Radweg direkt am Hafen vorbei, wo viel Fährbetrieb war. Dann kommen wir in Überlingen an der Therme vorbei, müssen aber noch 4 Km weiter nach Sipplingen zu unserer Pension Bettina. Diese ganz gute Pension lag leider wieder oben am Berg, so dass wir nochmals schieben mussten. Ein großes Zimmer mit großem Balkon, der einen herrlichen Blick auf den Bodensee bietet.
Nach dem abladen des Gepäcks, haben wir unsere Latschen genommen und sind die 4 km zurück zur Therme geradelt. Kurz Bademantel und Saunatuch geliehen und schon waren wir am ausspannen. Die Bodenseetherme bietet das „größte Tauchbecken der Welt“, den Bodensee (11°). Die Erfrischung nach dem Saunagang ist grandios.
Nach 7 Stunden sind wir und unsere Muskeln erfrischt und entspannt und wir radeln auf einen Döner noch durch Überlingen. Den Döner genießen wir an der Strandpromenade.
Zurück in Sipplingen, fällt der Fernsehabend heute aus, wir fallen ins Bett und schlafen ein.

11. Tourentag, Sipplingen – Lottstetten

Nach einem durchschnittlichen Frühstück machen wir uns frühmorgens bei herrlichem Wetter wieder auf den Weg. Von der Pension erstmal kräftig bergab und dann durch tollen Landschaften entlang des Bodensee. Bis Güttingen folgen wir noch dem Bodensee-Radweg, um dann direkt nach Radolfzell abzukürzen, da wir nicht den Schlenker über Konstanz machen wollten, und folgten dann wieder dem BOSEE-Radweg entlang dem Zellersee bis zur Rheinmündung bei Stein am Rhein. Dort machen wir erstmal eine Pause, stehen dann bei unseren Fahrrädern überlegen angestrengt wo und wie es weitergeht. Nach intensivem Kartenstudium sind wir nicht viel schlauer, bis wir uns mal umdrehen – und siehe da – größer kann das Hinweisschild gar nicht sein!
Wir folgen der Rheinroute D8, die sehr schön und abwechslungsreich mal am Rhein und mal durch die angrenzenden Landstriche führt. Zum Leidwesen von meinem Sonnenschein sind immer noch viele Anstiege zu bewältigen. Sie hatte gedacht, das dies nach dem Allgäu ein Ende hätte – ich habe aber auch vorher nichts davon erzählt.
In Schaffhausen (Schweiz) schieben wir durch eine wunderschöne Innenstadt. Eine heiße Schokolade gönnen wir uns auch noch, da merkten wir das die Schweiz ein wirklich teures Pflaster ist. 5,90 für eine Tasse Schokolade, wenn auch sehr lecker, ist ziemlich viel Geld. Schaffhausen ist anscheinend ein Radfahrer-Paradies. Überall sehen wir Reiseradler, Mountainbiker und Rennradfahrer. Nun sind wir ständig am pendeln zwischen Deutschland und der Schweiz, bis wir nach Lottstetten kommen, für das wir uns während der Pause in Schaffhausen als Tagesziel entschieden haben. Laut Karten ging der Radweg immer an einer Bahnstrecke lang, also keine allzu großen Steigungen (max. 3 %) zu erwarten. Denkste – rauf und runter mit knackigen Anstiegen kosteten uns die letzten Körner und wir waren froh endlich in Lottstetten anzukommen. 
Kleiner Ort mit Kirche, aber ein Lokal und Hotel neben dem anderen. Was ist hier denn los? Unser ausgesuchtes Bett&Bike-Hotel sieht irgendwie zu aus, also radeln wir zu einem anderen zurück, welches wir schon gesehen haben – leider alles belegt, also weiter suchen. Ein Radler spricht uns an und gibt uns einen Tipp für eine Privatpension um die Ecke. Radeln wir hin und klingeln. Nach einigen schlechten Erfahrungen an der Ostsee und Weser schauen wir uns die Zimmer aber jetzt vorher an, und diese Pension entsprach nun garnicht unseren Ansprüchen. Nun war guter Rat teuer. Also nochmals zum Bett&Bike-Hotel und nachschauen oder anrufen. Also wir davor standen und immernoch alles dunkel war, schauten wir mal um das Haus rum und stellten fest, das vorne nur das Restaurant war, das Hotel dahinter. Ich also rein ins Hotel – aber es ist nur der Sohn da, der keine Auskunft geben konnte. Also weiter – zu dem zweiten Bett&Bike-Hotel im Ort, welches uns rein äußerlich nicht so zusagte.Ich dort wieder rein – 2 Mitarbeiter an der Rezeption, die mich aber einfach nicht zur Kenntnis nahmen. Nach ca. 5 – 6 Minuten des Wartens kam mein Sonnenschein hinterher (Hilfe – wer passt denn auf die Fahrräder auf?) und sagt mir, das der Hotelbetreiber vom anderen Bett&Bike (der Vater) sie gerade gesucht und angesprochen hat, das er ein Zimmer für uns hat. Also verlassen wir beide zusammen dieses nicht sehr nette Hotel, um in unserem vorher schon ausgesuchten Wunschhotel einzuziehen. Kaum auf der Straße bei den Fahrrädern angekommen, kommt uns einer der Mitarbeiter dieses nicht netten Hotel uns hinterher gelaufen und bietet uns ein Zimmer an. Ich sage ihm ein, zwei nicht sehr nette Sätze und dann radeln wir zu unserem Wunschhotel (Hotel Hirschen, Lottstetten). Was ein Glück – ein gutes Zimmer mit Bad im ersten Stock – und das zum Sonderpreis, als Entschuldigung für die Faulheit des Sohnes. Auch wenn es unseren Beinen nach den vielen, schweren Kilometern auf dem Rad schwer fällt die Treppe hoch zu kommen, satteln wir ab, machen uns frisch und ziehen in den Ort zum Sightseeing und essen. Essen gehen wir in der Engelscheune, wo ja alle ZImmer belegt waren. Da auch die Einheimischen sehr neugierig sind, kommen wir ins Gespräch und fragen erstmal, was denn in diesem Dorf mit Kirche los ist. Die Schweiz ist wieder schuld. Die Schweizer kommen alle hier zum essen etc. rüber, weil es hier viel billiger ist. Daher die vielen Hotel und Restaurants. Der „Schwabentopf“ schmeckt super und das Weizen haben wir uns verdient. Danach gibt es noch einen langen Verdauungsspaziergang durchs ganze Dorf und darüber hinaus. Eine herrliche Landschaft. Dann geht es ins Bett zum Fernsehen gucken.

12. Tourentag, Lottstetten – Rheinfelden

Am nächsten Morgen begrüßt uns schon die Sonne. Ohne Regenklamotten und nur leicht bekleidet starten wir noch in Lottstetten mit dem ersten, leichten Anstieg. Die Abfahrt hatten wir schon am Abend vorher beim Spaziergang erkundet, damit wir auch gleich ins Rollen kommen. So ging es flüssig auf der Rheinroute D8 weiter und schon wechseln wir in die Schweiz und sehen einen netten Radfahrer an der Hauswand. Bei Günzgen kommen wir wieder nach Deutschland und kurz danach sind wir wieder am Rhein.
Zur ersten K&K-Pause müssen wir kurz vom Radweg abbiegen, da es am Rhein kein Bäcker oder Café gibt. In nur leichtem auf und ab radeln wir entlang des Rhein nach Waldshut, wo wir kurz nach der Stadt über eine sehr schöne und alte Viaduktbrücke radeln. Wir kommen entlang des Rhein noch bis Murg, wo wir uns vor der Mittagshitze in ein nettes Dachterrassenrestaurant verziehen, um eine Kleinigkeit zu essen und vor allem ein kühles Weizen (natürlich alkoholfrei) zu trinken. Nach einer Stunde Rast schwingen wir uns wieder auf den Sattel und radeln weiter. Bei Bad Säckingen sehen wir eine sehr schöne Holzbrücke über den Rhein. Kurz danach radeln wir durch ein Naturschutzgebiet, wo an einem Sonntag und tollem Wetter sehr viel Spaziergänger unterwegs sind. Auf einmal sitzen/liegen moderne Wegelagerer (Schwäne) auf dem Weg und wenn man sie nicht weit genug umkurvte, zischten sie uns gefährlich an.In Rheinfelden finden wir auch am Sonntag eine offene Bäckerei und wir nutzen dieses Glück für eine weitere K&K-Pause. Dabei blättern wir wieder in unserem Bett&Bike-Verzeichnis, um zu sehen wie weit wir heute noch radeln werden. Wir finden ein Hotel in Rheinfelden und als wir uns mal so umschauen, sehen wir direkt vor uns am Pfeiler auch gleich ein Hinweisschild zu diesem Hotel. Spontan entschließen wir uns mal um die Ecke zu gehen und nach einem freien Zimmer zu fragen. Der Juniorchef vom Hotel Oberrhein (sehr nett!!!) empfängt uns erstmal mit einem kühlen Orangensaft und einer netten Plauderei. Dann nehmen wir unser Zimmer in Beschlag und kurz danach sieht es (wie an jedem Tag der Radtour) chaotisch im Zimmer aus. Nach dem frisch machen gehen wir in aller Ruhe die Stadt erkunden, was am Spätnachmittag bei nachlassenden Temperaturen angenehm ist. Beim bereits gefunden Bäcker essen wir noch einen kleinen Snack zu Abend, bevor wir uns dann zum 
Fernsehabend aufs Hotelbett schmeissen.

13. Tourentag, Rheinfelden – Breisach

Nachdem wir ungewöhnlich lange ausgeschlafen haben, gibt es ein sehr reichhaltiges Frühstück, sodass wir erst spät auf die Piste kommen. Wir radeln durch viele kleine Ortschaften und sind weit weg vom Rhein. Erst kurz vor Basel sehen wir ihn wieder. Die Rheinroute D8 ist hier eine einzige Baustelle und führt außerhalb des Zentrum durch die vorgelagerten Industriegebiete, ist nicht so schön, aber dafür ruhig, ohne viel Verkehr.
Nachdem wir Basel passiert haben, machen wir erstmal K&K-Pause am Stauwerk Kembs und informieren uns über den Verlauf der Veloroute Rhein.
Dann geht es immer auf wunderschönen Deichwegen entlang des Rheins mit herrlichen Blicken nach Frankreich rüber. Auf dem BO-KÖ-Radweg haben wir durch unser verfahren die angesagte Flussbettdurchquerung umgangen und hier am Rhein stehen wir auf einmal vor einem nicht angesagten Zufluss des Rhein, welchen wir durchqueren müssen, da wir keine Ausweichmöglichkeit gefunden haben. Also alles absatteln, Badelatschen anziehen, da das Flussbett sehr steinig ist, und alles einzeln rübertragen, da das Wasser ca. 50 cm tief ist und wir kein Wasser in unserer Rohloff-Nabe haben wollten. Das war mal wieder eine tolle Erfahrung und hat Spaß gemacht. 
In Bad Bellingen irren wir umher, um den Rewe für den Proviantkauf zu finden und eine kurze Pause zu machen. Da wir nicht wieder über den Berg zurück zum Rheinradweg wollten, sind wir einen regionalen Radweg (Markgräfler Radwanderweg) Richtung Norden weitergefahren und kamen dann bei Neuenburg wieder an den Rhein. Die Hitze zwingt uns, alle 30 Minuten für eine kurze Trinkpause anzuhalten. Nicht immer finden wir einen Schattenplatz am Rhein. Als wir in Breisach einrollen, finden wir am Schiffsanleger einen netten Biergarten, wo wir im Schatten erstmal ein Weizen trinken und in unserem Bett&Bike-Verzeichnis nach den nächsten Unterkünften schauen. Das Hotel Breisacher Hof sagt uns zu, also rufen wir dort an und bekommen ein Zimmer. Da es noch früh am Tag und immernoch sehr warm ist, besuchen wir nach dem absatteln erstmal eine Eisdiele und erkunden dann die Stadt inkl. Stephanmünster. Da der Anstieg zum Münster sehr anstrengend war, essen wir dort oben gleich zu Abend, in einem Bistro mit herrlichem Ausblick auf den Kaiserstuhl und die Vogesen.

 14. Tourentag, Breisach – Scherzheim

Frühmorgens starten wir in den Tag, da die Wettervorhersage hohe Temperaturen vorhergesagt hat. Gleich am Ortsende von Breisach sehen wir schon die Freiheitsstatue. Immer geradeaus am Rhein entlang, wo sich die Feinschotter-Wege gut fahren lassen.
Nach 20 Km biegt der Rheinradweg plötzlich nach rechts vom Rhein weg und wir radeln durch ein großes Naturschutzgebiet, wo uns auch viele Vogelkundler über den Weg laufen. Im nächsten Ort – Weisweil – machen wir die erste K&K-Pause an einem lauschigen Bach direkt beim Bäcker, wo wir die Enten beim futtern beobachten können.
Dann geht es weiter durch das Naturschutzgebiet und wir kommen nach knapp 10 km wieder an den Rhein. wo es wieder stetig geradeaus ging, die leichten Biegungen bekamen wir gar nicht so mit. Nach 20 Km kam eine Umleitung, da sich ein Kieswerk dort breiter gemacht hat. Statt am Rhein folgen wir jetzt regionalen Radwegen über Meißenheim und Neuried Richtung Norden zurück zum Rhein zurück. Kaum wieder am Rhein, der etwas Abkühlung bringt, verlassen wir den Rheinradweg schon wieder, um in Goldscheuer die starke Mittagshitze abzuwarten. In Goldscheuer finden wir gleich einen Edeka, um reichlich Wasser nachzukaufen und gegenüber eine Bäckerei, bei der wir unterm Sonnenschirm die Mittagspause verbringen. Der Fahrradtacho zeigt mittlerweile 41° in der Sonne an, sodass wir auch die Fahrräder mit unter die Schirme nehmen, um die Ledersättel und die Reifen zu schützen.
Während der Weiterfahrt müssen wir wieder alle 30 Minuten eine Trinkpause einlegen und so passieren wir Strasbourg um immer weiter geradeaus den Rhein hinauf zu radeln. Während der nächsten Pause schauen wir nach einer geeigneten Unterkunft im Bett&Bike-Verzeichnis und reservierten uns im Hotel Blume in Scherzheim ein Zimmer. Am späten Nachmittag gegen 17:30 Uhr erreichen wir das Hotel und wundern uns, das wir trotz der Hitze 120 Km geradelt sind.

15. Tourentag, Scherzheim – Lampertheim

Nachdem wir das reichhaltige Frühstück im Bett&Bike genossen haben, satteln wir auf und radeln los. Unser Ziel ist heute Lampertheim, weil wir nach Hessen wollten, um mit einer günstigen Bahnkarte (Quer-durchs-Land-Ticket) das Bundesland Hessen zu überbrücken, da wir langsam zum Ende kommen wollten, da uns das Allgäu doch geschafft hat.
Wir radeln von Scherzheim direkt nach Norden, um wieder an den Rhein zu kommen, durchqueren Ulm (nicht Donau, sondern Rhein) und folgen dem OR (Ortenau-Radweg) zurück zur Veloroute Rhein. Leider ist die Veloroute ab hier in keinem guten Zustand, aber wir radeln trotz der Wärme munter weiter. In den Aussenbezirken von Karlsruhe verschwindet die Ausschilderung und wir radeln viele Umwege, machen in einem Biergarten eine Weizenpause, um die Weiterfahrt mit Karte und GoogleMaps zu planen. Über einige Autostraßen finden wir dann endlich den Weg zurück an die Veloroute Rhein. Diese führt leider lange Kilometer durch das Industriegebiet Knielingen mit vielen Raffinerien – nicht sehr schön. Nachdem wir dies endlich hinter uns hatten, war uns die Lust aufs radeln auch vergangen – also bogen wir auf einen regionalen Radweg ab, um zum nächsten Bahnhof (Stutensee) zu kommen, um mit dem Zug nach Mannheim zu fahren. In Mannheim angekommen, finden wir wieder aufgrund unzureichender Ausschilderung den Neckarradweg nicht, also fahren wir nach Nase und Google, um erstmal an den Neckar zu kommen, denn dort muss er ja irgendwo sein, der Neckarradweg. Wir finden den Neckar und den Radweg, der leider in einem sehr schlechten Zustand ist und wieder durch Industriegebiete führt. Wir streifen den Altrhein und landen wieder am Rhein. Plötzlich endet der Radweg nach einem Schwenk am Altrhein und wir stehen vor einer Fähre. Damit hatten wir nicht gerechnet (obwohl in der Karte eingezeichnet – hatten wir aber übersehen), zu unserem Glück ist die Fähre mit Kettenzug auch am späten Abend noch in Betrieb. Nur für uns beide und unsere Räder setzt der Fährmann über. Dann machen wir uns auf die letzten 10 km nach Lampertheim, wir rufen erst nochmals im Hotel an, das wir später als geplant eintreffen. Kurz vor dem Ziel kommen wir noch an eine Umleitung, die aber diesmal sehr gut ausgeschildert ist. Dann erreichen wir das Hotel Darmstädter Hof, wo uns die Wirtin schon mit gekühlten Wasser erwartete.
Nach dem Einchecken radeln wir nochmals los, um zu Abend zu essen und am Bahnhof nach den Zugverbindungen, Gleis etc. zu schauen. Dann machen wir uns noch einen netten Fernsehabend, da wir morgen nicht früh raus müssen, da der Zug erst um 10 Uhr fährt.

16. Tourentag, Lampertheim – Oedelsheim/Oberweser

Nach ausgiebigem Frühstück und dem Anrichten eines Lunchpaketes für die Zugfahrt machen wir uns auf zum Bahnhof. Unterwegs müssen wir noch kurz in der Apotheke, um ein Zeckenbiss verarzten zu können. Im Bahnhof mussten wir erstmal die Räder die Treppe zum Gleis rauftragen. Statt alle Taschen abzusatteln, haben wir einfach zu zweit jedes Rad raufgetragen. Der Regionalexpress brachte uns nach Frankfurt, wo wir in den bereit stehenden Regionalexpress nach Kassel umstiegen. Das umsteigen war im Kopfbahnhof sehr angenehm, da keine Treppen zu bewältigen sind. Aber Treppen sind wir bei der Bahn gewöhnt, da, selbst wenn mal ein Fahrstuhl vorhanden ist, in diesen kaum ein Fahrrad reinpasst.
Mittags kommen wir in Kassel Hbf bei strahlendem Sonnenschein an. Wir dachten jetzt geht es nur noch bergab zur Fulda – aber wieder falsch gedacht. Erst ging es runter, um gleich darauf wieder steil bergan zu gehen. Oben angekommen war dann nur noch ein Schild vom Hessischen Radweg 1 zu sehen, welches rechts ab anzeigte, während die Karte geradeaus meinte, und dann kam nichts mehr. Nach einiger Zeit haben wir daher angehalten und haben uns mit Google Maps orientiert, da die Auskünfte eines Passanten völlig verwirrend waren. Dann sind wir ein wenig zurück geradelt und nach Karte über einen sehr holprigen Ackerrandweg weitergeradelt. Über einige Brücken kamen wir dann plötzlich an der Fulda an. Ein super Radweg, herrliche Landschaften bei super Wetter. Bereits nach wenigen Kilometern sind wir so begeistert, das wir beschließen unsere diesjährige Abschlußtour im Frühherbst dem gesamten Fuldaradweg zu widmen.
Bereits nach 25 Km sind wir dann in HannMünden, wo sich Fulda und Werra küssen und ihren Namen büssen müssen. Da wir HannMünden schon vielfach erradelt haben, radeln wir einfach weiter. Zuerst auf der falschen Weserseite, da ich meinem Sonnenschein die großen Anstiege auf den letzten Tourentagen ersparen wollte. Da die Seite aber nicht so schön geführt ist (viel an der Bundesstraße) kehren wir schnell um und wechseln die Weserseite. Kurz nach HannMünden durchqueren wir Gimbte, wo uns ein Schild von einem Café /Biergarten direkt an der Weser ins Auge fällt. Spontan biegen wir ab und landen nach 100 Metern tatsächlich an einem Biergarten mit Blick auf die Weser. Das schöne Wetter lädt zur Pause ein. Lecker Apfelkuchen gibt es auch noch – Radler was willst du mehr. Das alkoholfreie Weizen gibt unseren Beinen wieder Kraft, so das wir trotz des welligen Geländes weiter bis nach Oedelsheim radeln, wo wir ein sehr schönes Bett&Bike-Hotel finden.
Ich weiß ja, das morgen so einiges auf meinen Sonnenschein zukommt, da ich die Weser schon seit Jahren rauf und runter fahre. Der Weserradweg ist zwischen Nienburg und HannMünden die ideale Strecken, um die Saison einzuläuten und Kondition aufzubauen. 

17. Tourentag, Oedelsheim/Oberweser – Polle

Das heiße Wetter ist vorüber. Die Nacht hat es angefangen zu regnen. Morgens können wir aber noch in kurzer Hose, aber mit Windjacke, starten. Es geht immer an der Weser lang, mit vielen leichten Anstiegen, kurz vor  Bad Karlshafen dann aber meine Lieblingssteigung, mal eben von der Weser auf den Berg rauf, mit 25 % Steigung. Gute Geister haben aber oben eine Parkbank hingestellt, damit man erstmal wieder Luft holen kann, was man auch braucht, wenn man rauf geschoben hat.
Dafür haben wir dann aber beim weiterradeln etliche schöne Ausblicke auf die Flusslandschaft und dann auch auf Bad Karlshafen. Leider konnten wir dort keinen gescheiten Bäcker finden, sodass wir bis nach Würgassen weiterradeln, wo wir eine nette Dorfbäckerei finden um unser K&K-Pause zu machen. Bei diesem Halt müssen wir dann leider auch unsere Regenklamotten anziehen, da ein feiner Nieselregen einsetzt. Bis nach Fürstenberg wird der Regen immer schlimmer, sodass wir uns kurz in einer Wanderhütte unterstellen müssen und unser Lunchpaket verzehren. Nach 20 Minuten können wir dann endlich weiter radeln und wir kommen nach Höxter. Dort übersehen wir anscheinend eine Ausschilderung? (prüfen wir bei der nächsten Tour) und radeln geradeaus weiter und landen in einer Wiese. Wir googeln mal kurz, aber GoogleMaps führt uns am Wiesenrand zu einem Flussbett, wo es nicht weitergeht (dies habe ich erst zu Fuß geprüft, sodass uns das schieben und tragen der Räder und die Umkehr, erspart blieb). Wir radeln zurück und eine Spaziergängerin führt uns wieder auf den richtigen Weg. 
In Holzminden verlassen wir kurz den Weserradweg, um eine Mittagspause einzulegen. Bei dann besserem und trockenem Wetter radeln wir dann erstmal über die Weser rüber, da unser Ziel Polle (Aschenputteldorf) auf der anderen Seite liegt und sonst nur mit der Fähre erreichbar wäre. Dies wussten wir alles bereits von unser Niedersachsen-Rundtour, wo Polle unser erstes Etappenziel war, wir wegen Kraftmangel nicht hingekommen sind. Dieses Jahr haben wir uns Polle aber fest vorgenommen. Wir passieren den Markierungsstein „Östlichster Winkel Westfalens“ und radeln dann nach Polle rein, wo wir zum Hotel noch einen leichten Anstieg bewältigen müssen. 
Nach beziehen des Zimmers haben wir uns aufgemacht, um die Burg Polle (13. Jahrhundert – Graf von Everstein) zu besteigen. Bei jetzt sehr gutem Wetter hatten wir herrliche Ausblicke in alle Richtungen. Danach ging es ins Hotel, wo wir im Biergarten ein super Abendessen genießen. Nach dem anschließenden Verdauungsspaziergang ziehen wir uns zum Fernsehabend zurück aufs Zimmer.

18. Tourentag, Polle – nach Hause

Unser letzter Tag sieht morgens beim aufstehen ziemlich neblig aus. Nach dem Frühstück rollen wir runter zur Weserfähre, die mit Zugseilen nur durch die Strömung zum anderen Ufer bewegt wird. Noch können wir nicht viel sehen, aber die Sonne ist durch die Nebelbänke zu erkennen. Wir radeln durch bekannte Landschaften entlang der Weser bis zum Atomkraftwerk Grohnde. Kurz danach verlassen wir die Weser, um querfeldein in Richtung nach Hause zu radeln. In Springe am Deister machen wir nochmal Mittagspause, da der Weg doch länger als gedacht wird. Man denkt immer, man ist schon fast zu Hause, da das Gebiet von den vielen Wochenendtouren schon bekannt ist, aber es zieht sich dann doch noch hin. Außerdem haben wir wieder nicht daran gedacht das wir am Deister doch so einige Anstiege zu bewältigen haben. Man denkt immer nur an zu Hause und blendet alles andere aus.
Nach der Mittagspause nehmen wir das letzte Stück in Angriff und umrunden den Deister, um dann immer geradeaus Richtung nach Hause zu radeln. Heranziehende dunkle Wolken lassen uns nochmals kräftig in die Pedale treten und tatsächlich schaffen wir es auch noch rechtzeitig. Wir können unsere große Tour zu Hause auf der Haustreppe wie gewohnt mit einem großen Eisbecher abschließen, bevor der große Regenguss runter kommt. Da sind wir schon beim auspacken. Am Sonntag ist großer Waschtag und wir gehen schon mal ans planen der Fulda-Radtour, am Montag geht es den ganzen Tag zum entspannen in die Sauna.

© ADFC Region Hannover 2021

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