Heimstättenbrücke – Rampe weiter im Verfahren

Eine Rampe ist weiter das Ziel

Im Dezember 2020 hat sich der Rat für die Planung einer Rampe und damit gegen einen zweiten Fahrstuhl entschieden. Hierdurch soll dauerhaft eine barrierefreie Verbindung von Seelze nach Seelze-Süd geschaffen und der Ärger um den nicht zuverlässigen Fahrstuhl beendet werden.

Im Ausschuss für Bau und Umwelt wurde im März 2021 eine Vorplanung vorgestellt. Mit Fördermitteln sollen die Kosten gestemmt werden. Da auch die steile Treppe nicht mehr den aktuellen Richtlinen entspricht soll auch sie ersetzt werden. Der Plan für die Rampe weiter ausgearbeitet und anschließend dem Rat zur Entscheidung vorgelegt werden.

Aus unserer Sicht eine gute Lösung für Fußgänger*innen und Radelnde. Mehr Informationen, Details und auch eine Modell auf https://www.seelze.de/wissenswert/aktuell-nuetzlich/alle-meldungen/aktuelles/neue-rampe-an-der-heimstaettenbruecke-soll-dauerhaft-barrierefreien-zugang-gewaehrleisten

Fahrstuhl der Heimstättenbrücke fährt wieder

Der Fahrstuhl war Mitte August 2019 zum Stillstand gekommen. Ein Reparatrurversuch war fehlgeschlagen. Es war nicht die erste Sperrung auf der wichtigen Verbindung zwischen Seelze, Seeelze-Bahnhof und Seelze-Süd. Fußgänger und Radelnde haben Beschwerden und Umwege auf sich nehmen müssen.

Die Stadt Seelze bittet um Einzelnutzung, um die Ausbreitung des Coronaviruses weiter einzudämmen. Der aktuelle Bericht in der HAZ.

Der Rat der Stadt Seelze hat im Dezember 2019 dem Bau einer Rampe anstelle eines zweiten Fahrstuhles zugestimmt. mehr.
Die Planungen hierfür laufen bereits.

Heimstättenbrücke

Am 12.12.2019 beschloss der Rat: Die Heimstättenbrücke soll eine Rampe erhalten. Konkrete Planungen können beginnen.
Wir begrüßen den Beschluss gegen einen zweiten Fahrstuhl. Die Kabine wäre wie die jetzige zu klein für die heutigen und künftigen Anforderungen der RadfahrerInnen. Es hätte auch keine Sicherheit gegeben, dass mindestens ein Fahrstuhl in Betrieb ist.
Aktuell ist der Fahrstuhl seit Anfang September 2019 nicht mehr in Betrieb. Die neu hergestellte Tür passt nicht. Der Hilfsangebot der Stadt, Passanten beim Überwinden der Treppe zu helfen, wird aus Kostengründen eingestellt.
Bericht (kostenpflichtig) in der HAZ

Entwurfsskizze aus der Beschlussvorlage

Rampe oder zu kleiner zweiter Fahrstuhl für die Heimstättenbrücke?

Entscheidung in der Ratssitzung am 12. Dezember

In einer Ratsvorlage beschreibt die Verwaltung die technischen Lösungen für das Seelzer Dauerproblem. Der Rat soll in der Sitzung am 12. Dezember ab 19:00 Uhr zwischen zwei Varianten entscheiden. Unter Abwägung verschiedenster Prüfkriterien schlägt die Verwaltung die Rampenlösung vor.

Wir halten dies für die richtige Lösung. (siehe Bericht vom 11. September 2019). Ein zweiter Fahrstuhl, nicht größer als der Vorhandene, würde auch nicht die Probleme für die Radelnden lösen. Seelze braucht eine gute Verbindung zwischen Kernstadt/Bahnhof und Seelze-Süd sowie darüber hinaus.
Nachfolgend die Unterlagen.
Heimstättenbrücke_Ratsvorlage Rampe oder Fahrstuhl (232 Downloads)
Heimstättenbrücke_Anlage Rampe (241 Downloads)
Heimstättenbrücke_Anlage Fahrstuhl (243 Downloads)
Heimstättenbrücke_Anlage Kosten Fahrstuhl (223 Downloads)

Heimstättenbrücke

Der Fahrstuhl gibt über Jahre immer wieder Anlass zur Kritik. Aktuell ist er wieder einmal defekt. Voraussichtliche Sperrung: 15 Wochen (fast 3 Monate!) ab 04.09.2019. Unsere Kritik: Die vorhandene Fahrstuhlkabine ist zu klein, die Tür zu schmal. Im Rahmen des Fahrradklimatest 2018 wurden Größe der Fahrstuhlkabine und die Ausfallzeiten häufig von Bewohnern aus Seelze-Süd und Berufspendlern beanstandet. Der von der Stadt gewollte Zuzug von jungen Familien nach Seelze-Süd erfordert eine nachhaltig sichere Verbindung.
Letzte Berichte in der HAZ am 14.08.2019 und 04.09.2019

ADFC spricht sich für eine Rampe aus

An Lösungen wird derzeit gearbeitet. Im Gespräch sind ein zweiter Fahrstuhl (ca. 280.000 Euro) oder eine Rampe (ca. 1 Mill. Euro lt. HAZ 28.07.).
Der ADFC hat sich für die Rampenlösung ausgesprochen. Sie ist nicht störanfällig wie Fahrstühle, langfristig vermutlich auch kostengünstiger als die Wartung und Instandhaltung von zwei Fahrstühlen. Nur eine Rampe bedeutet Verbesserungen für alle Nutzer.

Die Planer dürfen auch nicht die Vielfalt der Nutzer aus den Augen verlieren. Fußgänger und Radelnde mit Fahrrädern oder Pedelecs sind die häufigsten Nutzer. Nicht selten sind Lastenfahrräder oder Fahrräder mit Kinderwagenanhänger unterwegs. Mein kurzes Liegedreirad ist mit 95cm zu breit für die Fahrstuhltür. Ein Hase Kettwiesel kann bis 230 cm lang sein. Auch ein Fahrrad mit Kinderwagenanhänger muss den Höhenunterschied bewältigen. Ein zweiter Fahrstuhl müsste daher eine wesentlich längere Kabine und breitere Türen haben. Wenn er ausfällt haben wir wieder die bekannten Blockaden. Nur eine Rampe bringt nachhaltige Verbesserungen.

© ADFC Region Hannover 2022

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